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Eintrag vom 29.06.2022 um 15:29 Uhr

Mein SM-Leben

Vor ein paar Tagen lag ich gelangweilt auf dem Bett und starrte zur Decke. Nach und nach kamen mir Gedanken in den Kopf, die mein Leben als SMler an mir Revue passieren ließen. Dabei fiel mir auf, das mein Leben als SMler ein stetes Auf und Ab ist, und daran möchte ich Euch heute teilhaben lassen.


Alter 6 bis 13 Jahre


Diese Zeit ist nun 40 bis 50 Jahre vorbei und meine Erinnerungen daran sind bruchstückhaft. Mit 6 Jahren lebte ich in einem kleinen Ort in der Nähe von Oldenburg bei Bremen. Ich hatte einige gute Freunde und Spielpartner in der Nachbarschaft, die in meinem Alter, also 5 bis 7 Jahre, waren. Ich hatte zwei große Brüder, bei denen ich mich mehr oder weniger täglich durchsetzen musste. So war ich dazu erzogen worden, mich bei Gleichaltrigen notfalls unter Zuhilfenahme einer netten Prügelei durchzusetzen.


Sprüche wie "Ich hole gleich meinen großen Bruder, der verhaut Dich dann", hat es von mir nie gegeben. Ich habe sowas damals lieber selbst in die Hand genommen und ging fast immer als Sieger hervor. Es kam auch mehr als einmal vor, dass ich mit einem Blauen Auge nach Hause kam.

Bei den damals normalen Kinderspielen wie "Familie" war ich immer der strenge Vater, der seine Kinder oft den Hintern versohlt hatte. Bei "Räuber und Gendarme" war ich stets der Gesetzeshüter und fühlte eine innere Befriedigung, wieder einen Räuber dingfest gemacht zu haben. Tja, und bei Cowboy und Indianer war ich der Indianer, der den Cowboy an den Marterpfahl band und sich vorstellte, was nun mit dem Cowboy alles angestellt werden könnte.

Ich fühlte mich in allen Situationen gegenüber den anderen Kindern überlegen.


Kurz bevor ich dann eingeschult werden sollte, musste ich zum Augenarzt und hier gab es eine Diagnose, die mein restliches Leben stark beeinflussen sollte. Der Arzt stellte auf meinem rechten Auge den Grünen und Grauen Star fest und auf meinem linken Auge den Grünen Star. Mit einer Sehfähigkeit von damals 70 % würde ich es in einer normalen Schule schwer haben und so wurde ich 1971 in eine Schule für sehbehinderte Kinder in Bremen eingeschult.


Mit 7 Jahren bekam ich meine erste Brille und konnte damit dem Unterricht besser folgen.


In meiner Freizeit knüpfte ich recht schnell neue Kontakte zu den anderen Kindern in der Stadt. Nachdem mich ein Junge, der 3 Jahre älter war, als ich, als Landei bezeichnete, habe ich ihm gezeigt, was Landeier drauf haben. Ich stürzte auf ihn ein und er wehrte sich. Er dachte, er hätte leichtes Spiel mit mir, aber weit gefehlt. Nach einer kurzen, aber heftigen Prügelei lag er unter mir und bekam es mit der Angst zu tun. Er gab den Kampf auf und wir wurden danach gute Freunde.

Zu Hause musste ich meiner Mutter erklären, warum meine Brille kaputt ist.


Von der ersten bis zur 6. Klasse war ich einer der drei besten Schüler. Notendurchschnitte im Jahreszeugnis zwischen 1,5 und 2,5 waren normal. Das änderte sich jedoch ab der 7. Klasse.

Mit 13 Jahren entdeckte ich pubertierend meine Sexualität. Ab diesem Zeitpunkt sollte sich für mich alles ändern.


Alter 13 bis 19 Jahre


Bis jetzt war ich die mehr oder weniger beherrschende Person in meinem Freundeskreis. Kinderspiele wie "Familie", "Räuber und Gendarme" oder "Cowboy und Indianer" waren nicht mehr interessant und ich verbrachte viel Zeit mit meinem Freund. Wir fuhren viel mit dem Rad durch die Stadt und lasen bei ihm oder mir Comics.


Meine Klassenkameraden bemerkten meine Veränderung natürlich auch. Ich wurde ruhiger, zurückhaltender und hatte gar keine Lust mehr, der Jenige zu sein, der sich prügelt. Die Klassenkameraden, insbesondere die Jungs, nutzten die Gelegenheit und testeten Grenzen bei mir aus. Im Schwimmunterricht demütigten sie mich, manchmal 5 Jungs gleichzeitig. Sie machten sich über meinen recht schlanken Körperbau lustig und, typisch pubertär, auch über meine verhältnismäßig kleinen Genitalien. Während einige der Jungs bereits behaart waren, hatte ich noch gar keine Schambehaarung, auch keine Behaarung auf der Brust. Ich galt plötzlich nicht mehr als der vorherrschende Klassenkamerad, sondern als kleiner Junge, der zurückgeblieben ist. Keine Behaarung und kleiner Schwanz deuteten eher auf einen 10 jährigen Jungen hin, als auf einen 13 oder 14 Jährigen.

Im Schwimmunterricht nutzten sie jede Gelegenheit, mich am Schwimmen zu hindern, sie drückten mich unter Wasser, bis keine Luftblasen mehr aus dem Wasser kamen und gönnten mir dann wieder Luft. Doch spätestens beim nächsten Schwimmunterricht wiederholte sich dieses Spiel. So fälschte ich die Unterschrift meiner Mutter und entschuldigte mich vom Schwimmunterricht. So kam es, dass ich das Schwimmen nie gelernt habe.


In den Pausen auf dem Schulhof holten mich zwei Jungs und drängten mich in eine schwer einsehbare Ecke. Plötzlich standen 4 oder 5 Jungs um mich herum, die sich über mich lustig machten. Wenigstens jeden 2. Tag war einer der Jungs dabei, der meine Hose öffnete und mitsamt meiner Unterhose herunterzog. Kaum lagen meine Hosen auf den Füßen, machten sie sich über meine Genitalien lustig und ließen mich kurz vor Pausenende mit heruntergelassenen Hosen in der Ecke stehen.

Demütigungen dieser Art hatte ich bis zum Abschluss der Schule zu ertragen. Ich ließ es zu, denn sich gegen 5 Jungs zu wehren, hätte keinen Sinn gehabt. Und mich beim Lehrer beschweren? Das hätte nur noch mehr Ärger gegeben, vor dem ich logischerweise großen Respekt hatte. So begann ich, meinen Ärger bei mir zu behalten, mich möglichst oft von den Jungs fern zu halten und meine Probleme für mich zu behalten.


Das Ergebnis war, dass sich meine Schulnoten verschlechterten und ich die Schule mit einem Abschlussdurchschnitt von 4,5 verließ.


In der 7. Klasse, ich war gerade mal 14 Jahre alt, musste ich den Konfirmationsunterricht besuchen. Dieser fand nicht, wie üblich, in einer Kirche statt, sondern im Jugendzentrum in unserem Stadtteil. Hier machte ich meine ersten Erfahrungen mit einem Jungen, der mich fickte. Ich ließ es über mich ergehen, war ich doch zurückhaltend, ruhig und wagte nicht, zu widersprechen. Heute würde man dieses Verhalten eindeutig als devot bezeichnen. Wie meine erste Sexerfahrung ausgesehen hat, habe ich ja hier im Blog bereits geschrieben. Deshalb gehe ich an dieser Stelle nicht weiter darauf ein.


Mein Freund, mit dem ich öfter mit dem Rad durch die Stadt fuhr, bemerkte natürlich auch meine Veränderung. Als wir mit dem Rad unterwegs waren, machten wir in einem kleinen Park eine Pause. Auf einer Bank sitzend fragte er mich, warum ich mich so verändert hätte. Ich dachte, wenn ich es ihm sage, wird das weite Kreise ziehen und schwieg. In den nächsten Wochen hatten wir beide in abgelegenen Ecken gemeinsame Wichsorgien, mehr aber auch nicht. Dabei holte sich jeder selbst einen runter und machten dabei kleine Wettbewerbe. Wer spritzt schneller ab, wer spritzt weiter, wer spritzt mehr? Bei diesen Wettbewerben ging ich mal als Gewinner, mal als Verlierer hervor.


Mein Sehvermögen wurde im Laufe dieser Jahre auch geringer, mittlerweile von 70 % auf nur noch 60 %.


Mein Augenarzt verschrieb mir ganz neue Medikamente und nach 4 Wochen der täglichen Einnahme war ich in der Lage, Schriften mit nur 2 Millimeter Größe zu lesen, was ein Sehvermögen von mehr als 90 % bedeutete. Ich freute mich, denn ich konnte noch nie so gut sehen. Sogar auf meine Brille konnte ich verzichten. Ich fühlte, ein Stück Lebensqualität zurück zu bekommen. Ich dachte sogar darüber nach, mit 18 einen Führerschein zu machen und mir ein Auto zu kaufen. Ich empfand Stolz und Selbstbewusstsein, als ich bemerkte, die Nummernschilder der voranfahrenden Autos lesen zu können, die rund 100 Meter vor uns fuhren.


Als ich 15 Jahre alt war, gerade aus der Grundschule raus, wollte ich einen kaufmännischen Beruf erlernen und begann, die Handelsschule zu besuchen. Da ich nach wie vor sehbehindert war und kein Risiko eingehen wollte, besuchte ich die Handelsschule in Hamburg. Hier wurde ich im September 1980 eingeschult. Dieser Tag sollte mein Leben erneut verändern.


Ich musste mir mein Zimmer mit einem anderen Jungen teilen. Er machte auf mich den Eindruck, vorlaut und arrogant zu sein. Seine Klamotten deuteten auf reiche Eltern hin und sein ganzes Benehmen deutete ebenfalls darauf hin. Aber er war irgendwie auch mitfühlend und spürte schon nach wenigen Augenblicken, dass ich der zurückhaltende Bewohner unseres Zimmers sei. Die Freizügigkeit, seinen Körper zu zeigen, bewunderte ich, war ich doch, was das anging, schüchtern geworden. Das war ein Überbleibsel meiner Schulzeit, die mich, was meinen Charakter betraf, sehr geprägt hatte.


In den Herbstferien fuhr ich nach Hause und hatte die Gelegenheit, meinen Augenarzt aufzusuchen. Von ihm erhielt ich eine schlechte Nachricht. Nicht nur, dass sich mein Sehvermögen auf 40 % reduziert hatte, nein, auch die neuen Medikamente wurden vom Markt genommen und waren nicht mehr erhältlich. So erhielt ich andere Medikamente, die das Unvermeidbare nur hinauszögerten. Während meiner Zeit in der Handelsschule sank mein Sehvermögen trotz Medikamente auf gerade mal 30 %. Damit verflog mein Traum eines Führerscheines und eines eigenen Autos und löste sich in Luft auf.


Mein Mitbewohner in unserem Zimmer hieß Mario und er hatte eine sehr zuvorkommende und liebenswerte Art drauf, bei der ich einfach nicht nein sagen konnte. Er bat mich darum, für ihn so einige Dinge zu machen, bedankte sich aber auch jedes Mal dafür. Ich war immer stolz auf mich, wenn ich die Aufgaben gut erledigt hatte und empfand schon bald, dass ich einen sehr netten Jungen im Zimmer habe.

Nach und nach fing er an, mich immer mehr zu dominieren. Ich sollte mich vor ihm ausziehen, weil er meinen nackten Körper geil fand, dann seine Füße massieren, seine Genitalien berühren und ihm hin und wieder im Bett oder unter der Dusche einen runterholen. Eine Gegenleistung dafür habe ich nicht erwartet und habe mich auch nicht getraut, danach zu fragen oder ihn darum zu bitten, mich zu befriedigen. Auf dem Schulhof in den Pausen war ich fast immer bei ihm und seinen Klassenkameraden. Eines Tages hat er mich gebeten, ihm seine Füße zu küssen. Ich sah ihn kurz an und sein Blick ließ keinen Widerspruch zu. So begab ich mich auf den Boden und küsste seine Füße. Seine Klassenkameraden lachten über mich, aber das machte mir nichts aus. Ich war nur stolz darauf, Marios Füße küssen zu dürfen.

So glitt ich langsam aber sicher immer mehr in meine devote Rolle und die Rangordnung in unserem Zimmer war schon bald sehr eindeutig. Kurz gesagt: ich hatte nichts zu sagen, nur zu gehorchen. Das war meine einzige dauerhafte Aufgabe und ich fühlte mich darin sogar richtig wohl. Er gab mir das Gefühl, gemocht zu werden, was sich positiv auf mein Selbstbewusstsein auswirkte.


Kurz bevor unsere gemeinsame Schulzeit zu Ende ging, wurde ich nicht nur sein Partner, sondern sein Sklave. Wir zogen in eine gemeinsame Wohnung, für die ich zu sorgen hatte. Ich kümmerte mich um Alles, was notwendig war. Wäschepflege und Putzen waren tägliche Aufgaben, aber auch Marios sexuelles Verlangen zu befriedigen, war sehr wichtig und durfte keine Sekunde vergessen werden. Hin und wieder kam Mario mit neuen Sachen nach Hause, mit denen er mir meine Stellung in der Wohnung klar machte. Neben Krokodilklemmen besorgte er auch Peitschen und Rohrstöcke, um mich zu züchtigen.

Zu meinem 18 Geburtstag schenkte er mir ein goldenes Kreuz an einer goldenen Kette. Beides trage ich ihm zu Ehren noch heute. Dann machte er mir eine Überraschung. Ich hatte ihn öfter gebeten, mich als seinen Sklaven mit einem glühendem 'Eisen zu kennzeichnen. Er hatte schon die wichtigsten Dinge mit einem Freund besprochen, nur die Gestaltung des Males war noch nicht ganz klar. So fuhr er mit seinem Motorrad nach Frankfurt, wo der Freund, ein Schmied, lebte, um das genaue Aussehen des Males zu klären. Wenn er wieder zu Hause wäre, würde er es mir eine Woche später auf meine rechte Arschbacke setzen.

Dazu kam es leider nie, denn Mario hatte auf dem Weg nach Frankfurt einen tödlichen Verkehrsunfall. Er hinterließ mir ein Sparbuch mit 5000 Mark, verdammt viel Geld, mit dem ich mir ein neues Leben aufbauen sollte.


Es dauerte mehrere Monate der Trauer und der Frage, ob ich ihn nicht zu sehr mit dem Wunsch nach meiner Kennzeichnung genervt hatte, bis ich das Geld begann, auszugeben.


Da die Wohnung seinen Eltern gehörte, zog ich dort also aus und ging zurück nach Bremen.

Nur mit 5000 Mark in der Tasche, ohne Einkommen und ohne eigene Wohnung beantragte ich, bei meinen Eltern lebend, ersteinmal Sozialhilfe.

Dann zog ich 3 Monate später in meine eigene Wohnung. Hier suchte ich nach fast einem Jahr ohne Master eine neue Herrschaft für mich. Doch es war keine neue Herrschaft in Sicht. Dann machte ich einen Entschluss, der mein Leben erneut in neue Bahnen lenken sollte.


Ich fragte mich, was ich als Sklave bei Mario alles gelernt habe und beschloss, mich auf die aktive Seite zu begeben und mir einen Sklaven zu suchen. Ich stellte mir das damals ganz einfach vor. Ab in die Szene und einfach einen Sklaven mitnehmen. Doch weit gefehlt. Ich musste schnell begreifen, dass Sklaven nicht auf Bäumen wachsen, die man wie einen Apfel einfach pflücken und mit nach Hause nehmen kann. Nein, es bedurfte mehr, ich musste meine zurückhaltende Art weitestgehend ablegen und selbstbewusster auftreten.


Kaum machte ich das, hatte ich meinen ersten Sklaven. Ich erzog ihn so, wie ich von Mario erzogen wurde, teils hart, teils verständnisvoll. Eine Mischung, die beim Sklaven gut ankam. Doch nach 6 Monaten mussten wir uns trennen.


Alter 20 bis 35


Diese Zeit lief sehr abwechslungsreich. SM spielte in dieser Zeit eine sehr untergeordnete Rolle. Ich lernte nacheinander zwei Frauen kennen, mit denen ich jeweils 2 Kinder gezeugt hatte. Beide verließen mich, nachdem beide Kinder aus dem Gröbsten waren und ich sah die Mütter nie wieder. Kontakt besteht lediglich sporadisch zu meiner ältesten Tochter.

Nach diesen 5 Jahren mit Frauen sagte ich zu mir, dass es wahre Liebe wohl doch nur zwischen Männern gibt und meine sexuellen Erfahrungen mit Frauen baute ichhh nach diesen beiden negativen Erfahrungen nicht weiter aus.


Mein Augenarzt bescheinigte mir mittlerweile ein Sehvermögen von 10 % und meinte, dass ich wohl innerhalb der kommenden 2 bis 3 Jahre blind sein werde. Logisch, dass mich diese Nachricht nicht gerade aufbaute. Zuerst verliere ich 4 Kinder und nun auch noch mein Sehvermögen.

Ich beschloss, bevor es zu spät sein könnte, mich wieder nach Sklaven umzusehen und habe im Laufe von 3 Jahren 2 Sklaven ausgebildet. Doch wieder musste ich mich von ihnen trennen. Langsam kam in mir der Gedanke auf, ob SM überhaupt so real sein könnte, wie ich es mit Mario gelebt hatte. Nach unendlich lange weiterer Suche gab ich es auf und konzentrierte mich auf mein Leben. Da ich immer noch arbeitslos war, erhielt ich vom Jobcenter eine völlig unnötige, weil nichtsbringende, Maßnahme in Form eines Bewerbungstraining. Das Ziel sollte sein, mit Hilfe dieser Maßnahme einen unbefristeten Arbeitsplatz zu bekommen. Neues gelernt hatte ich in dieser Maßnahme nicht und einen Job habe ich dadurch auch nicht bekommen.


So lebte ich die kommenden paar Jahre mehr oder weniger sinnfrei. Ich verhielt mich, wie ein typischer Arbeitsloser. Erst mittags aufstehen, spät abends ins Bett, den Tag über nur in der Unterhose verbringen, manchmal Einkäufe erledigen und ansonsten vor dem Fernseher oder PC sitzen. Wie gesagt, völlig sinnfrei. Meine SM-Erfahrungen der vergangenen Jahre haben mich mißmutig gemacht, so dass ich auch nicht weiter nach Sklaven gesucht habe.


Alter 36 bis 50


Aus irgendeinem Grund waren diese 14 Jahre sehr turbulent, abwechslungsreich und stressig.


Im Jahr 2001, mit 36 Jahren und nach dauerhafter Arbeitslosigkeit, erhielt ich vom Jobcenter die Gelegenheit einer Umschulung zur Fachkraft für Textverarbeitung. Gut, bevor ich mich zu Hause langweile, habe ich die Umschulung begonnen und mein Leben bekam neuen Sinn.

Mein sehvermögen war bereits auf 0,1 % gesunken und ich erhielt in meinem Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen, dass ich blind bin. So kam ich in das Berufsförderungswerk nach Düren, wo ich erneut im angeschlossenen Wohnheim lebte. Vorteil: Ich hatte mein eigenes Zimmer.

Hier erhielt ich die Aufklärung darüber, dass ich im Straßenverkehr mit dem Blindenstock laufen muss, wenn ich das entsprechende Merkzeichen im Ausweis habe. Okay, das hatte ich und so erhielt ich einige Wochen Unterricht im Umgang mit dem Blindenstock. Seit dieser Zeit gehe ich nur noch damit auf die Straße, denn so ein Blindenstock gibt Sicherheit und Orientierung.


Doch hier in Düren sollte sich mein Leben auch auf andere Weise ändern. Ich lernte Ronald aus Berlin kennen. Er war 24 Jahre alt und hatte die typische berliner Schnauze. Wir wurden schnell Freunde und unterhielten uns irgendwann auch über unsere intimen Sexgewohnheiten. Dabei stellte sich heraus, dass Ronald auf SM stand, aber nicht schwul ist. Er war gerne der devote Typ, während ich der Aktive sei. So kam es, dass wir unsere sexuellen Vorlieben immer öfter in unseren Zimmern, später dann auch im Wald auslebten. Ronald, stark sehbehindert hatte gar kein Problem damit, dass ich mit dem Blindenstock herum lief. Wir hatten in unseren Zimmern und Outdoor viel Spaß und jedes Mal hat einer von uns sein Sperma ins Kondom oder auf den Waldboden geschossen. Ronald kam immer öfter zu mir, weckte mich am Morgen mit Kaffee, küsste mir die Füße und blies mir einen, während ich den Kaffee trank. Er kam jeden Morgen in mein Zimmer und zog sich erst komplett aus, bevor er begann, den Kaffee zu kochen.

Immer intensiver und mit immer mehr Freude erzog ich ihn zu meinem Sklaven. Doch dann war er wieder da, dieser Gedanke: Trennung. 2003 endete meine Umschulung und verließ Düren, um wieder nach Bremen in meine Wohnung zu gehen. Ronald versprach mir, nach zu kommen, wenn er mit seiner Ausbildung in 3 Monaten fertig ist. Darauf freute ich mich sehr, denn in Ronald hatte ich anscheinend gefunden, was ich suchte.

Ich hatte mit ihm noch etwa 6 Wochen nach meinem Weggang Kontakt, dann antwortete er nicht mehr auf SMS und eMails. Betrübt und von ihm enttäuscht machte ich mir klar, dass ich Ronald in einem Monat nicht bei mir haben werde. So sollte es sein, denn ich hatte nie wieder Kontakt mit ihm.


Mit 40 Jahren machte ich mich wieder auf der Suche nach Sklaven. Dieses Mal versprach ich mir mehr Erfolg im Internet. Ein Irrglaube, wie sich noch herausstellen sollte. Dennoch hatte ich von 40 bis 43 Jahren 4 vielversprechende Sklavenanwärter bei mir zu Gast.


Einer von denen fragte mich eine Stunde nach seiner Ankunft bei mir, ob ich ein Problem mit dem Sehen habe. Wahrheitsgemäß antwortete ich mit "Ja". Daraufhin wollte er kurze Zeit später gehen und schrieb mir eine eMail, in der es hieß, dass ich durchaus Masterqualitäten habe, ich wäre dominant und dennoch rücksichts- und verständnisvoll, aber er kann sich nicht vorstellen, einem blinden Master zu dienen. Die Chance, dass bei einer Session etwas schief gehen kann und einen Krankenhausaufenthalt nach sich zieht, wäre ihm viel zu groß. Dennoch hat er mir viel Glück bei meiner Sklavensuche gewünscht.


Nachdem ich die Mail las, fragte ich mich, ob ich die Suche nach einem Sklaven nicht lieber aufgeben sollte. Schließlich hat er ja mit Allen, was er schrieb, Recht. So beschloss ich, meine Fähigkeiten auszubauen und zu üben, was das Zeug hält. Aber diese Bedenken sollten mich mein ganzes Leben begleiten. Ein Master mit Erfahrung, aber blind, sollte in der Lage sein, einen Sklaven zu erziehen und zu halten?


In Ermangelung neuer Sklavenanwärter begann ich, verschiedene Praktiken an mir selbst auszuprobieren. Dabei stellte ich fest, dass mir CBT gut gefällt und mir vorstellen kann, diese Praktik als Aktiver an einem Sklaven zu praktizieren.


Kurz vor meinem 43. Lebensjahr nahm mit mir ein 58 jähriger Mann im Internet Kontakt auf. Er meinte, er wolle mal seine aktive Ader ausprobieren und würde dafür einen Aktiven suchen, der ihn dabei unterstützt. Nun, wir haben uns im Chat richtig gut verstanden, ich erzählte von meiner Blindheit und dann kam er mit seinem Hörproblem raus. Einige Tage später besuchte er mich und sah sich bei mir in der Wohnung um. Zugegeben, in den Ecken lag etwas Staub und in der Küche stand ein Teller und eine ungespülte Tasse. Er fragte mich, ob er mir beim Putzen helfen könne, denn ich hätte "runde Ecken" hinterlassen.

Mein Gedanke war, wenn er sich über das bisschen Hausstaub aufregt, müsste seine Wohnung ja blitzblank sein. Ich erlaubte ihm, zu putzen, womit er auch sofort begann. Ich sah ihn einige Augenblicke zu und dachte mir: "Du und Deine aktive ader ausleben? Nö, Du könntest mein Sklave werden, wenn Du 20 Jahre jünger wärst." Nach dem Putzen tranken wir gemeinsam Tee, den ich abgrundtief verabscheute. Er fragte mich, ob wir zusammen bleiben wollen.

Ich antwortete mit "ja", denn ich sah in ihm nur einen Sklaven, aber keinen Liebhaber. Aber dieses "Ja" war ein Fehler, wie sich noch herausstellen sollte, denn ab diesem Moment verlor ich meine Selbstbestimmung und vom Gefühl her, mein Leben.


Einige Tage später habe ich ihn dann in Berlin besucht. Er hatte eine große 4-Zimmer Wohnung. Ich sah mich um und bekam einen Schreck. Im Gästezimmer stapelte sich die Wäsche über 2 Meter hoch auf dem Bett, auf dem Tisch lag ungewaschene Wäsche und auf dem Fußboden verteilten sich die Socken. Im Schlafzimmer sah es nicht besser aus. Lediglich eine Schneise von der Tür zum Bett und zum Schreibtisch war vorhanden, der Rest des Fußbodens war mit Zeitungsstapeln und Werbeprospekten zugemüllt. Hier und Da fanden sich 1,5 Meter hohe Stapel mit Büchern, auf dem Schreibtisch war alles voll und die Tischplatte war nicht mehr zu sehen. Ich fand auf dem Fußboden einige geöffnete und ungeöffnete Briefumschläge. Der Kleiderschrank stand wie eine Trennwand im Raum. Hinter ihm befand sich ein 1,2 Meter breites Bett mit jeder Menge Plüschtieren darin. Im Bad befanden sich Waschmaschine und Wäschetrockner. Der Trockner war geöffnet und darin befand sich trockene Wäsche. Darunter die Waschmaschine, die ebenfalls offen war
und die feuchte Wäsche darin modrig roch. Die WC-Schüssel und die Badewanne waren allerdings sauber. Den Horror erlebte ich dann in der Küche. Ich will darüber nicht weiter reden, nur so viel: Schimmel und Ameisen waren die Hauptbewohner der Küche.


An dieser Stelle hätte ich ihn bitten sollen, mich zum Bahnhof zu bringen, aber als er sagte, dass morgen seine Putzkraft kommt, hoffte ich auf eine saubere Wohnung. Okay, die Putzkraft kam tatsächlich. Sie hatte 3 Wochen Urlaub und machte Norbert regelrecht zur Sau, was ihm einfallen würde, so viel Dreck zu hinterlassen. Ich saß im Wohnzimmer, hörte mir das alles an und lachte innerlich.


Wie dem auch sei, ich blieb mit Norbert zusammen, wir haben uns verlobt und im Mai 2008 eine gemeinsame neue Wohnung bezogen.


Wenn ich heute an diese Zeit zurückdenke, muss ich feststellen, dass ab diesem Zeitpunkt mein Leben langsam aber sicher den Bach runterging. Bis ich Norbert kennenlernte, kam ich mit meinem wenigen Einkommen gut zurecht, hatte keine Schulden und Rechnungen wurden immer pünktlich bezahlt.


Ich wurde mit Norberts Anwesenheit selbstbewusster und dominanter. Doch ihm gegenüber ließ das recht bald wieder nach, denn es hat keinen Sinn, ihn zu irgendetwas anzuhalten, wenn er sich dennoch nicht bewegt und den Lieben Gott einen guten Mann sein lässt. Von seinem Wunsch, seine aktive Ader auszuleben, war seit unserer Verlobung nichts mehr zu sehen. Langsam wurde mir klar, dass er psychisch krank ist.


So begann ich, mich nach Masos für CBT-Sessions umzusehen und es dauerte nicht lange, bis der erste Maso seine Session bei uns in der Wohnung erhielt. Der Maso war sehr zufrieden und befriedigt und es sollte sich herausstellen, dass er in den nächsten 5 Jahren mehr als 30 mal zu mir kommt. Bei jeder CBT-Session blühte ich regelrecht auf und fühlte mich, wie im 7. Himmel. In jeder Session war ich dominant und aktiv, doch Norbert gegenüber war ich eher ruhig und zurückhaltend.

Ein Jahr später, im Januar 2009, starb mein ältester Bruder und Norbert begleitete mich zur Beerdigung. Als die Urne ins Grab gelassen wurde, weinten meine Eltern und meine Brüder. Auch Norbert konnte Tränen nicht verkneifen. Nur ich, ich fühlte in diesem Moment keine Trauer. Ich fühlte viel mehr Erleichterung, dass es mein Bruder hinter sich hat. Er starb mit 51 Jahren an einem Herzinfarkt.


Gerade mal 2 Monate später start eine Tante von Norbert und ich begleitete ihn zur Beerdigung. Auch hier fühlte ich keine Trauer. Ja, ich würde sogar sagen, ich fühlte nichts, außer absolute Leere in mir.


Während der kommenden Jahre hatte ich in Berlin über 100 CBT-Sessions und ich hatte mir bereits einen ersten positiven Ruf aufgebaut. Auch ging ich auf die Suche nach einem Sklaven, denn ich wollte meine Kenntnisse und Fähigkeiten nun endlich bis zu 24/7 ausbauen. Ich erhielt recht viele Sklavenbewerbungen über planetromeo und über meine Webseite und mehr als 25 Sklavenanwärter waren bei mir zu Gast. Doch keiner war bereit, auf Dauer mein Sklave zu werden. So kam es, dass mir ein Sklavenanwärter im Jahr 2012 schrieb, dass er verdammt gerne mein Sklave geworden wäre, denn er hätte das Gefühl, dass ich die notwendige Erfahrung habe. Aber solange mein Partner bei mir ist, wäre es ihm unmöglich, mein Sklave zu werden, denn er hätte so gar keine Lust, einen älteren Mann, der den ganzen Tag auf dem Sofa liegt und fern sieht, zu bedienen.

Nach dieser Mail kam in mir zum ersten Mal der Gedanke auf, dass es wohl ein Fehler gewesen sein muss, mit Norbert zusammen zu leben.


Als ich 48 Jahre alt war, im Jahr 2013, durfte ich gleich zu zwei weiteren Beerdigungen in meiner Familie. Im Februar starb mein letzter großer Bruder mit 51 Jahren an einem Herzinfarkt und im Juni des selben Jahres meine Mutter an einem Schlaganfall. Und auch bei diesen Beerdigungen fühlte ich keine Trauer, sondern Erleichterung und Freude. Nach dem Leichenschmaus sagte ich mir "The show mus go on" und verdrängte die Todesfälle und widmete mich wieder meinem Hobby SM zu.


Zwei Jahre vorher erhielt Norbert von seiner Mutter die stattliche Summe von 75000 Euro aus der Erbschaft seiner Tante. Davon sollte er sich ein Haus oder ein neues Auto kaufen. Er entschied sich für ein Haus. Im Laufe von 2 Jahren sahen wir uns mehr als 50 Häuser an und im September 2013 sagte ich ihm mit Trennungsgedanken, dass er jetzt drei Häuser heraussuchen solle und eines davon wird gekauft. Ich habe diese ständigen Hausbesichtigungen endgültig satt. Mehrmals habe ich ihm davon abgehalten, ein Haus zu kaufen, denn ich sah die Folgekosten. Wenn in einem ehemaligen Hotel, welches bereits 10 Jahre leer stand, sämtliche Gästezimmer dringend renoviert werden müssen und das Dach einige Löcher hat, bleibt mir nichts Anderes übrig, als Norbert vor einem schnellen Ruin zu schützen.

Das Beste war, dass er mir vorlas, dass es in der Eifel ein ganzes Dorf für 10000 Euro zu kaufen gibt. 8 Häuser, eine Kneipe und eine Dorfkirche klingen doch verdammt günstig. Als ich mir das Angebot durchlas, bescheinigte ich ihm mangelndes Denkvermögen. Sämtliche Häuser und sonstigen Gebäude mussten von Grund auf sarniert werden. Das hätte ihm mal eben 400000 Euro oder mehr gekostet. Aber Norbert sah in diesem Dorf die Gelegenheit, eine SM-Location mit Übernachtungsmöglichkeiten aufzubauen. Ab diesem Moment wurde mir langsam klar, warum wir in den letzten Jahren kein Haus gekauft hatten. Er wollte ganz groß einsteigen und eine SM-Location auf machen.


Nun, Wir fanden ein Haus und ich besichtigte es mit Norbert. Als wir wieder zu Hause waren, fragte er mich, ob wir dahin ziehen wollen. Ich sagte nur, dass es sein Geld sei und er das entscheiden soll. Im November 2013 unterschrieb er beim Notar den Kaufvertrag für ein Haus in der Nähe von Freden, das Haus, in dem ich heute noch wohne.


Noch in Berlin schrieb ich im November eine letzte Anzeige, weil ich weiterhin auf der Suche nach einem Sklaven war. Es sollte die letzte Anzeige sein, denn ich sagte mir, dass ich die Suche endgültig aufgebe, wenn sich bis März 2014 niemand darauf meldet und bleiben will. Im Januar 2014 sind wir ins neue Haus eingezogen und ich hatte meine Anzeige schon fast vergessen, als sich im März dann doch jemand gemeldet hatte. Es war ein junger Mann von 26 Jahren und nach einer Termnverschiebung kam er dann zu mir.


Als wir uns zum ersten Mal gegenüber standen, fühlte ich eine Wärme in mir aufsteigen, die mir sehr vertraut war. Mir schien, ich würde diesen jungen Mann schon ewig kennen, denn er erinnerte mich sehr stark an Mario, meinem ehemaligen Master. Allerdings war hier die devote Seite vor mir. Er sagte mir mal, dass er in diesem Moment in mir bzw. meinen Augen einen schlafenden Vulkan gesehen hätte, ein Vulkan, der nur darauf wartet, geweckt zu werden. Wir verstanden uns von der ersten Sekunde und hatten überhaupt kein Problem miteinander. Ich fühlte, dass ich endlich meinen Sklaven gefunden habe und erzog ihn mir, wie ich es für richtig hielt. Doch diese harmonische Zeit sollte nicht lange Bestand haben. Kurz nachdem mein Sklave im Haus war und bleiben wollte, kam ein weiterer Mann ins Haus, der sich ein Jahr eine Auszeit gönnen wollte. Norbert ließ ihn bei uns wohnen. Nun waren wir 4 Personen im Haus. Ab Mai, gerade mal 6 Wochen später, begann Norbert, eifersüchtig auf meinen Sklaven zu werden. Er
steigerte sich so sehr in seine Eifersucht, dass er an meinem Sklaven Fabian nur etwas zu meckern hatte. Egal, was Fabian machte, er machte es falsch und nicht vernünftig. Und unser vierter Bewohner, Peter, unterstützte Norbert noch dabei. So eskalierte die Situation im Juli und ich zog mit Fabian aus, nachdem ich Norbert die Verlobung kündigte.


Ab dieser Zeit ging es nur noch bergab mit mir. Fabian und ich waren obdachlos. Wir mieteten uns ein Auto und fuhren, während wir auf Wohnungssuche waren, durch ganz Deutschland, quartierten uns für 1 bis 3 Nächte bei Freunden, Pensionen und in Ferienwohnungen ein. Im September fanden wir dann eine Wohnung in der Nähe von Freden und zogen ein.

Doch seit unserer Obdachlosigkeit war ich irgendwie nicht mehr in der Stimmung oder Lage, SM zu praktizieren. Auch mein Sklave Fabian spürte das und versuchte mit mehr oder weniger Erfolg, mich wieder auf den ehemals sehr positiven und guten SM-Weg zu bringen.


Alter 50 bis heute


Im Oktober 2016, ich war 50 Jahre alt, zogen wir zurück ins Haus, weil Norbert darum gebeten hat. Er hätte mit Peter nur Probleme und hofft auf meine Hilfe. Davor hatte er mich in meiner Wohnung mindestens einmal in der Woche besucht und redete auf mich ein, Fabian zu verlassen und zurück zu kommen. Fabian wiederum redete auf mich ein, Norbert zu vergessen und den Kontakt abzubrechen. Hier waren zwei Rivalen, die sich nicht riechen konnten und an mir lag es, diese Rivalitäten zu beenden. Ein Gespräch mit den beiden hatte gar keinen Sinn, denn sowas artete sehr schnell in Streit und Vorwürfen aus. Statt in die Zukunft zu blicken, schauten beide in die Vergangenheit und hielten sich die Fehler des Anderen vor. Tja, und dann kam es, dass sich auch der 4. Bewohner, Peter, einmischte und dann alle drei auf mich los gingen. Dann kamen Sprüche wie: Ich würde mit einer rosaroten Brille umherlaufen, wenn ich glaubte, dass Fabian ein Sklave wäre oder ich wäre kein Master und hätte sämtliche Masterqualitäten verloren, seit ich mit Fabian zusammen bin.


Nun, wenn einem so etwas immer wieder gesagt wird, glaubt man früher oder später daran, obwohl man genau weiß, dass die Anderen Unrecht haben. Doch auch Fabian begann, die Meinung von Norbert und Peter aufzunehmen und machte mir die selben Vorwürfe. Nun stand ich alleine da und suchte recht häufig die Einsamkeit, um über mich nachzudenken. War ich verweichlicht? Hatte ich meinen Biss verloren? Oder war ich so, wie ich bin, weil es meine Umgebung so wollte?


Im Januar 2017 bekam Fabian einen Job und war nun jeden Tag tagsüber außer Haus. Im März dieses Jahres verließ uns Peter, der mittlerweile drei Jahre statt ein Jahr bei uns lebte, weil er von der Polizei gesucht und gefunden wurde. Ich nahm die Gelegenheit war, es nicht nur mir, sondern auch Norbert und Fabian zu zeigen, dass ich es noch drauf habe. Im März übernahm ich das domicil6, welches kurz nach unserem Weggang im Jahr 2015 eröffnet wurde. Ich organisierte so Einiges um und bereinigte den Terminkalender und startete im Prinzip ganz neu. Das Ergebnis war, dass ich nicht nur steigende Besucherzahlen verzeichnen konnte, nein, auch die Umsätze stiegen bis 2019 jedes Jahr.

Ich führte viele Sessions durch, erzog Sklaven, die ein Wochenende im Haus waren und fühlte mich wieder gebraucht und als Master und Sado. In diesen drei Jahren fühlte ich mich richtig gut. Doch immer, wenn ich meine Erziehung mit Fabian vorantreiben wollte, erhielt ich einen Rückschlag. Fabians Vertrauen in mir war beschädigt, weil ich mich aus zeitlichen Gründen nicht jeden Tag um ihn kümmern konnte. Er und ich haben übrigens im Juli 2017 geheiratet und führen seit dem eine enge Ehe mit wenigen Höhen und vielen Tiefen.

Fabian war nach wie vor der Meinung, dass ich als Master nichts taugen würde und vieles, wenn nicht gar Alles, falsch machen würde. Ich konnte machen, was ich wollte, aber ihn von meinen Qualitäten überzeugen, konnte ich nicht.


Nun kam die Zeit der Pandemie und seit dessen Beginn gibt es nur eines zu berichten, was ich als positiv bezeichnen würde. Ich kam endlich aus dem Hartz-4 Bezug raus und trat am 10. Februar 2020 meinen derzeitigen Job an.


Bezüglich Sessions im domicil6 gibt es nur zu berichten, dass sie stark rückläufig waren und sind und die Umsätze stark in den Keller gingen. Das zwang mich dazu, das domicil6 zum 1. Juli 2022 vorübergehend zu schließen, um die Kosten möglichst gering zu halten.

Fabian lag mir schon seit 2021 damit in den Ohren, das domicil6 zu schließen. Nun, jetzt ist es erstmal geschlossen.


Seit 2017 schritt Norberts Demens voran und mittlerweile vergisst er Termine, öffnet keine Briefe, zahlt keine Rechnungen und glaubt, dass ich mich um Alles kümmere, was ihn betrifft.


Im Juni 2019 kam ein weiterer Sklavenanwärter ins Haus, gerade mal 25 Jahre alt und auf der Suche nach einer Unterkunft. Norbert gab ihm einen Mietvertrag, in dem eine viel zu niedrige Miete vereinbart wurde. Somit nahm er in Kauf, jeden Monat rund 150 Euro zu wenig Geld vom Mieter Jan zu bekommen. Und das nur, weil Jan vom Jobcenter lebt und Dieses nicht mehr Miete zahlen würde.


Jan wollte mein Sklave werden und so begann ich, ihn auszubilden. Fast jedes Mal, wenn ich mit Jan im SM-Studio war, war Fabian dabei und sagte mir hinterher, dass ich viel zu rücksichtsvoll und sanft zu Jan gewesen bin. Naja, ich weiß nicht, ob ich zu sanft bin, wenn mein Sklave ausgepeitscht wird und dabei einige Striemen bluten. Nach meiner dritten oder vierten Session mit Jan kam in mir das Gefühl auf, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Jedes Mal, wenn ich ihn vom Andreaskreuz nach einer heftigen Auspeitschung löste, ging er anteilnahmslos direkt zu seinen Zigaretten und rauchte eine. Auf meine Frage, wie die Session für ihn war, hörte ich nur ein gleichgültiges "Ganz okay".

Tja, und so kam es, dass sich Jan ab September zurück zog und nur noch aus seinem Zimmer kam, wenn es Nacht war und alle anderen im Haus schliefen. Im Oktober 2019 kam er mit Polizeieinsatz auf eigenen Wunsch in die Psychiatrie, weil er mittlerweile Selbstmordgedanken hegte.


Es dürfte wohl jedem logisch erscheinen, dass ich die Sklavenausbildung sofort abgebrochen habe. Nur Fabian war damit zunächst nicht einverstanden. Er änderte seine Meinung erst, als Jan das zweite Mal in die Psychiatrie ging.


Im Mai 2020 waren Fabian und ich für 2 Wochen alleine im Haus. Norbert war wegen einer verschleppten Entzündung im Krankenhaus und Jan das zweite mal in der Psychiatrie. Diese zwei Wochen haben Fabian und ich regelrecht genossen. Wir kamen uns wieder näher und zum ersten Mal nach langer Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich Fabians Erziehung als Sklave neu beginnen konnte. Wir hatten zwei wirklich harmonische Wochen, seit dem die letzten Wochen dieser Art. In diesen zwei Wochen sagte ich alle Termine für das domicil6 ab und widmete mich voll und Ganz meinem Sklaven. Wir genossen diese Zeit und die Ruhe im Haus. Doch dann waren 2 Wochen vorbei und der Stress kam wieder auf.


Zuerst kam Norbert aus dem Krankenhaus und kurz darauf auch Jan. Beide hielten sich nicht an Absprachen, die wir gemeinschaftlich getroffen hatten, sondern verzogen sich den ganzen Tag in ihren Zimmern und gingen ihrer Sucht nach. Da Fabian arbeiten ging, lag es nun also an mir, nach meinem Feierabend den Haushalt zu erledigen.


Im August 2020 haben wir das Haus von Norbert übernommen und stehen seit dem als Eigentümer im Grundbuch. Fabian und ich nahmen einen Kredit auf, um eines der beiden Bäder zu sarnieren. Die Sarnierung erfolgte im Laufe von fast 3 Wochen ab Anfang Oktober 2020.


Januar 2021 hat es dann im Haus einen Zimmerbrand gegeben. Die Feuerwehr löschte den Brand und während dieses Einsatzes bekam ich ein Knalltrauma, mit dem ich wohl den Rest meines Lebens leben darf. Normalerweise merke ich davon tagsüber kaum etwas, aber wenn es abends im Haus ruhig wird, ist dieses ständige leise Rauschen im Ohr recht present. Die Gebäudeversicherung zahlte die Kosten für Reinigung und kündigte daraufhin den Versicherungsvertrag. Die Hausratversicherung speiste uns mit 3000 Euro pauschal ab und 2 Wochen später erhielten wir ein Schreiben, dass der jährliche Beitrag um 15 % erhöht wird.

Damit nicht genug, im September 2021 stellte sich bei einer turnusmäßigen Inspektion unseres Autos heraus, dass es sich nicht lohnt, es zu reparieren. Die Hinterachse ist angebrochen, die Lenksäule leicht verbogen und alle vier Reifen brauchen neue Bremsscheiben. Kostenpunkt ca. 3000 Euro. So kauften wir im Oktober einen Gebrauchtwagen und finanzierten ihn. Ohne Auto ist man hier völlig von der Außenwelt abgeschnitten.

Im Dezember 2021 ging dann auch noch der Ofen im Haus kaputt und es wurde festgestellt, dass die Hauptsteuerplatine durchgebrannt ist. Da es diese Platine nicht mehr gibt, bedeutet das: Totalschaden. Kosten für einen neuen Ofen ca. 65000 Euro. Da wir das Geld nicht zur Verfügung haben, hatten wir das zweifelhafte Vergnügen, den Winter 2021/2022 ohne Heizung durchzustehen.


Jetzt hatten wir das Problem, dass ich im Homeoffice arbeite und bei einer Zimmertemperatur von höchstens 14 Grad ist Arbeiten kaum vernünftig möglich. So richteten wir im SM-Studio ein Büro ein, in dem ich arbeiten kann, denn hier konnten wir noch problemlos heizen. So verlagerte sich mein Leben vom Wohnhaus ins Nebengebäude und im Wohnhaus war ich eigentlich nur noch zum Essen und Schlafen.


Trotz all dieser Probleme, mit denen ich irgendwie fertig werden muss, bin ich weiter auf der Suche nach Sklaven. Hin und wieder ist dann auch ein Sklavenanwärter bei mir für bis zu drei Tage. Doch es konnte sich keiner dazu entschließen, mein Sklave zu werden. Eigentlich verständlich, denn die Voraussetzungen, hier Sklave zu werden, sind die Schlechtesten, die man sich vorstellen kann. Ein dementer alter Mann, ein psychisch Kranker junger Mann, ein Ehemann, der nicht zufrieden ist, ein dringend renovierungsbedürftiges Wohnhaus und Schulden, die finanziell an unsere Grenze stoßen. Als Sklavenanwärter würde ich mir auch nicht lange überlegen, hier Sklave werden zu wollen. Meine Entscheidung wäre in wenigen Minuten gefallen: nein Danke.


Dennoch: Alle Sklavenanwärter, die sich bei mir persönlich als 24/7 Sklave beworben haben sagen, dass ich schon das Zeug zu einem guten Master hätte. Dass sie dennoch eine Versklavung ablehnen, liegt nicht an mir, sondern an meinem Umfeld. Und da ist er wieder, dieser Gedanke, den ich hatte, als mir ein Sklave in Berlin absagte und ich zum ersten Mal an eine Trennung von Norbert nachdachte. Ich habe das Zeug zum Master und könnte ein richtig guter Master sein, wenn mein Umfeld nicht wäre, welches nicht zu mir passt. Die Tatsache, dass ich blind bin, ist gar nicht mal tragisch und sehr viele Sklavenanwärter können sich gut vorstellen, der Sklave eines blinden Masters zu sein. Ja, manche sagen sogar, dass sie selbst jederzeit blind werden könnten. Dazu bedarf es doch nicht viel, vielleicht ein kleiner Unfall?


Im August oder September 2022 wollen Fabian und ich nun beginnen, das Haus langsam Stück für Stück zu renovieren. Wir wollen möglichst viel selbst machen, um Kosten zu sparen. Da diese Renovierungsarbeiten aber wohl mehr als ein Jahr dauern werden, wird SM in dieser Zeit eine eher untergeordnete Rolle spielen. Wenn ein Sklavenanwärter bei mir sein wird, werde ich mich natürlich möglichst ausgiebig um ihn kümmern und ihn testen. Vielleicht bleibt ja doch mal Einer bei mir und wird mein 24/7 Sklave.


So, bis hier her und nicht weiter, wie es so schön heißt. Mein Leben in Verbindung mit BDSM war bisher recht turbulent mit Höhen und Tiefen, mit positiven und negativen Erfahrungen. Manche brachten mich an die Grenze meiner psychischen Belastbarkeit. Was mich dann immer wieder aufbaute, waren die Meldungen der Sklaven, die mir sagten, dass ich das Zeug zu einem Master habe. Nur deshalb bin ich nach wie vor auf der Suche nach einem Sklaven.


Wirst Du es werden?

 

Anzahl Kommentare: 6

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Eintrag von Sir Heiko am 02.07.2022 um 05:25 Uhr
An alle Kommentatoren
Ihr habt völlig Recht. Wie ich schrieb, bin ich seit Juli 2017 mit meinem Mann verheiratet. Eine Trennung kommt für uns nicht in Frage. Dennoch wird sich so Einiges in Zukunft bei mir bzw. uns ändern.
Zum jetzigen Zeitpunkt, Anfang Juli 2022, leben wir zu viert im Haus. Das wird sich abAugust ändern, denn dann werden uns zwei Mitbewohner verlassen. Die beiden psychisch kranken Mitbewohner Jan und Norbert werden ausziehen. Dann sind mein Mann und ich alleine im Haus und haben die Möglichkeit, die wir nutzen werden, uns näher zu kommen und dadurch eine evtl. bevorstehende Trennung abzuwenden. Mit unserer Trennung ist nämlich weder er noch ich zufrieden.

So, was bedeutet das für die Zukunft?
In diesem 2. Halbjahr werden die Aktivitäten im domicil6 auf ein Minimum heruntergeschraubt. Wir gehen beide arbeiten und werden an den Wochenenden nicht nur unser gemeinsames Leben intensivieren, sondern auch Stück für Stück das Haus in Stand setzen. Wir wollen wenigstens bis Jahresende das Erdgeschoss fertig haben, so dass wir Gäste empfangen können, ohne ein mieses Gefühl dabei haben zu müssen.

Ich habe in der Vergangenheit viele Fehlentscheidungen getroffen, die ich korrigieren will. Dazu gehört auch, dass ich mich von allen Dingen trennen werde, die Probleme verursacht hatten und in Zukunft bringen könnten.
Auch die Suche nach Sklaven gehört dazu und wird in Kürze komplett eingestellt, bis meine Beziehung zu meinem Mann ins Reine gekommen ist.
Dadurch, dass einige Trennungen anstehen, bleibt wieder mehr Zeit für meine Beziehung und der Renovierung des Hauses.
Mittelfristig, bis etwa Ende 2023, verspreche ich mir ein psychisch ruhigeres Leben und könnte mir vorstellen, mich irgendwann wieder intensiver mit SM zu beschäftigen. Doch bis dahin ist mein Mann für mich das Wichtigste und soll es auch danach bleiben.

Mit dem domicil6 habe ich mich in den letzten Jahren übernommen und habe es viel zu spät bemerkt. Das lag nicht zuletzt auch daran, dass ich mich die ganzen Jahre ganz alleine um das domicil6 gekümmert habe und keine wie auch immer geartete Hilfe hatte. Deshalb werde ich die Aktivitäten stark reduzieren, mir aber die Möglichkeit offen halten, irgendwann neu zu beginnen. Dann aber mit anderem Vorzeichen.
Wundert Euch also bitte nicht, wenn in den nächsten Monaten weniger Beiträge von mir erscheinen. Ich werde Euch aber in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden halten, wenn Ihr wollt.
Es wird auf jeden Fall aufwärts gehen.

Es bedurfte einen Blogeintrag und Eure "Ohrfeigen", die völlig zurecht sind und ich sie schon vor mehr als 10 Jhren verdient hätte.

Vielen Dank (und der Dank ist wirklich ernst gemeint)
Sir Heiko

Eintrag von Micha am 01.07.2022 um 21:45 Uhr
hmmmm
Also wenn man sich das so durchliest, kommt man schon irgendwie auf die Gedankengänge des Vorredners.
Also wenn man da schon mal das Bauchgefühl hatte, das eine Trennung besser sei, als so weiter zu machen in einer Situation in der man nicht zufrieden ist, sollte man dem eigentlich auch nachgehen und nicht, weil dann auf einmal Geld da war, dann das doch nicht durchziehen, nur um so eine Location aufzubauen. Es hätten sich sicher auch andere Möglichkeiten aufgetan.
Sich dann aber auch noch weiter mit jemanden, der Psychisch gestört ist abzugeben und zuvor noch jemand, der von der Polizei gesucht wurde, grenzt schon mangelnder Menschenkenntnis und auch irgendwo am fehlenden Verstand.
Es bedient so auch irgendwie das Klischee, was man so aus der Scene häufiger hört, mit vielen verkrachten Existenzen, die sich auf wundersame Weise immer irgendwie zusammenfinden.
Dein Mitgefühl und Aufopferung für diese Leute in allen Ehren, aber man sollte schon wissen wo die Grenzen sind und man sollte dann schon einem gewissen Punkt die Weichen für sein Leben anders stellen, zumal wenn es einem schon von jemanden gesagt wurde, das es ohne die die Personen besser sei und man bereit gewesen war, sich in eine D/S Beziehung eingelassen hätte. Spätestens da hätten die Alarmglocken Leuten sollen.
Als ganz Ehrlich? In diese, so noch immer vorherrschende Konstellation, würde ich auch nicht gehen wollen.
Aber hier erklärt sich wohl aus dem Sklaventest, der Punkt mit der Leidensfähigkeit auch im psychischen Bereich. So hoch kann die eigentlich keiner haben, zumindest nicht über einen längeren Zeitraum.

Eintrag von Andreas am 01.07.2022 um 21:01 Uhr
Selbstmitleid?
Hallo Heiko,

Dein Beitrag kommt ziemlich weinerlich rüber und trieft vor Selbstmitleid. Das Leben ist hart und für manchen noch härter. Aber was willst Du uns mit Deinem Beitrag eigentlich mitteilen? Einen Sklaven überzeugt man auf diese Weise nicht. Ich zumindest habe von einem Master, dem ich mich unterwerfen und anvertrauen könnte, eine andere Vorstellung.

Ich wünsche Die für die Zukunft alles Gute und mache das Beste aus Deiner Situation.

Andreas

Eintrag von tut nichts zur Sache am 01.07.2022 um 13:59 Uhr
total
Behämmert,
blind und
behindert

Mehr kann man dazu nicht sagen. Dass dieser Möchtegernmaster keinen Sklaven findet, ist doch wohl klar. Diese Selbstbeweihräucherung in den ganzen Einträgen und dann noch diese totale Bloßstellung der eigenen Persönlichkeit deuten stark auf Minderwertigkeitskomplexe hin, aber nicht auf einen angeblich selbstbewussten Master.
Dieser Schreiberling zieht über die Master her und ist selbst nicht besser. Seine Beiträge zeugen von einer Intelligenz eines verschimmelten Toastbrot. Die Fliege, die ich gerade erschlagen habe, hatte mehr Intelligenz.
Dass so einer wie er mal Sklave war, geschieht ihm recht und sowas sollte lieber Sklave bleiben, statt sich mit unqualifizierten Berichten als der Beste Master aller Zeiten darzustellen.
Dieser Beitrag hat voll ins Schwarze getroffen, wenn er es darauf abgesehen hat, niemals Master eines Sklaven zu werden, denn mit so einem Beitrag, der nur dazu dient, sich selbst im schlechtesten Licht darzustellen, wird er nie einen Sklaven bekommen. Weder jetzt noch in 100 Jahren.
Wenn ich mir ansehe, was der bei lederstolz in den verschiedenen Gruppen vom Stapel lässt, wird mir übel. Da wird über die Masos hergezogen, sich über Fakes lustig gemacht und Bemerkungen losgelassen, die ihres Gleichen suchen. Dabei ist er selbst der größte und professionellste Fake aller Zeiten.
Sowas wie er gehört nicht auf die Masos und Sklaven losgelassen, sondern eindeutig in die Geschlossene.
Verständnis kann ich für so Einen nicht aufbringen. Ganz im Gegenteil, ich könnte mich vor Lachen auf dem Boden wälzen, wenn ich mal wieder was von diesem "Sir Heiko" lese.
Haltet Euch fern von so Einem!

Eintrag von Sebastian am 30.06.2022 um 12:56 Uhr
Holprig?
Sir Heiko,
Sie verdienen meinen größten Respekt. Wenn ich an Ihrer Stelle gewesen wäre, hätte ich mich wohl schon mit 17 Jahren endgültig vom SM verabschiedet. Ein Tiefschlag reicht eigentlich, aber Sie scheinen die Tiefschläge magisch anzuziehen.
Sie können sich meines Respektes sicher sein. Wir haben, denke ich, alle Fehler in unserem Leben gemacht und gedacht, dass man es mit dem Wissen von heute anders machen würde. Doch die Vergangenheit kann nicht geändert werden und so müssen wir heute mit unseren Fehlentscheidungen von früher leben.

Meine allergrößte Hochachtung haben Sie aber auch, weil Sie sich durch Ihr Umfeld und Ihrer Blindheit nicht beeindrucken lassen und immer wieder aufstehen.
Ich danke Ihnen zu tiefst für die Einblicke in Ihr SM-Leben und wünsche Ihnen, dass die Zukunft bessere Zeiten bringt.

Mit einer respektvollen Verneigung verbleibe ich,
Ihr Sklave Sebastian

Eintrag von Markus am 29.06.2022 um 21:07 Uhr
Puhhh
Danke erstmal für diese tiefen Einblicke.
Das ist ja echt ein recht holperiger Weg gewesen.