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Eintrag vom 02.05.2022 um 12:43 Uhr

Ausgeträumt

Bis 2007 lebte ich über 15 Jahre in Bremen und war damals schon auf der Suche nach einem Sklaven. 2007 dann bin ich nach Berlin gezogen und war hier weiter auf der Suche nach einem Sklaven und nun wohne ich seit 2014 in Freden, ebenfalls auf der Suche nach einem Sklaven. Mitgerechnet? Gut, dann weiß Du ja, dass ich seit über 30 Jahren auf der Suche nach einem Sklaven bin.


Oh man, was habe ich in diesen 30 Jahren nicht alles mit Sklavenanwärtern erlebt. Darüber könnte ich ein dickes Buch schreiben. Aber dazu habe ich eigentlich keine große Lust.


Mir ist in all diesen Jahren allerdings etwas aufgefallen ...


Warum keine Sklaven?


Gute Frage, nicht wahr?


  1. Sklaven findet man nicht im Internet

  2. Sklaven findet man nicht im Darknet

  3. Sklaven findet man nicht in der Kneipe

  4. Sklaven findet man nicht in Szene-Locations


Wo dann? Ganz einfach: gar nicht, wenn man danach sucht. Nicht der Master muss nach einem Sklaven suchen, sondern der Sklave nach seinem Master.


Ich habe in den letzten 30 Jahren bestimmt mit über 100 Sklavenanwärtern Bekanntschaft gemacht. Doch keiner war in der Lage, mein Sklave zu werden. Und das, meine lieben Sklaven, lag in der Regel nicht an mir.


Woran dann?

Es liegt an Dir Sklave. Du bist es, der einem Traum hinterher jagd, Du bist es, der sein Leben nicht verändern will, Du bist es, der sich nicht abhängig machen will.


Sei mal ehrlich zu Dir selbst. Solange Dein Traum nicht in Gefahr gerät, real zu werden, so lange wirst Du ihn träumen. Doch in dem Moment, in dem Du realisierst, dass Dein Traum ein Ende hat und real werden könnte, ziehst Du Dich zurück und träumst Deinen Traum weiter. Richtig?


Und weil Du nicht ehrlich zu Dir selbst bist, wirst Du als Ausrede sagen, dass Du es Dir ganz anders vorgestellt hast oder Dich einfach nicht mehr melden. Wenn Du allerdings früh realisierst, dass es mit einer Versklavung ernst wird, wirst Du wahrscheinlich gar nicht erst zu einem Date erscheinen und Dich natürlich auch nicht entschuldigen.


Von allen Sklaven höre ich eigentlich immer die selben Begründungen, weshalb sie bei mir kein Sklave sein wollen:


  • Ich habe mir mein Sklavenleben anders vorgestellt

  • Ich kann nicht ihr Sklave werden. Keine Ahnung, warum. Es ist einfach so.

  • Ich habe festgestellt, dass ich nicht zum Sklaven tauge

  • Meine Phantasie ist mit mir durchgegangen


Manchmal hatte ich dann doch den Eindruck, dass es an mir lag, aber in den meisten Fällen war dann doch die Angst vor der Realität zu groß.


Die grausame Realität


Tröste Dich, Du bist nicht alleine. Im Internet gibt es gefühlt über 10.000 träumende Sklaven und über 5000 Master, die Angst vor der Realität haben, Angst davor haben, ihren Traum ausleben zu können.


Aber auch die Master träumen davon, einen Sklaven zu haben, denn ein Sklave kann einem Master das Leben doch so angenehm gestalten. Doch weit gefehlt!

Die Master sehen in ihrem Traum das Ziel. Es ist doch so schön, jemanden nach eigenem Wunsch behandeln und benutzen zu können. Aber was keiner dabei bedenkt ist, dass es ein langjähriger und weiter Weg ist, bis es soweit ist.


Ausgeträumt


Ich schließe mich da ganz klar mit ein. Auch ich träume seit über 30 Jahren davon, einen Sklaven zu besitzen, der mir mein Leben angenehmer und sorgenfreier gestalten kann. Doch nach über 30 Jahren der Suche muss ich mir selbst eingestehen, dass es dieses Leben für mich nicht gibt.


Wer einen Sklaven besitzt, kann sich glücklich schätzen. Aber er muss sich auch im Klaren darüber sein, dass er eine absolute Ausnahme ist. Es gibt Master, die mit einem Sklaven unterwegs sind. Doch diese Sklaven sind fast immer nur für einen zuvor festgelegten Zeitraum (z. B. einen Abend oder ein Wochenende) Sklave. Den sogenannten 24/7 Sklaven zu finden, ist wie das Finden der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. Dabei bin ich erst in den letzten 3 Jahren dazu übergegangen, gezielt nach 24/7 Sklaven zu suchen, denn vorher habe ich Sklaven bzw. Subs für Kurz- und Langzeitsessions gesucht. Hätte ja sein können, dass sich daraus mehr als nur eine Session entwickelt. Doch auch hier: Fehlanzeige.


Habe ich mal den Heuhaufen fast ganz durchsucht und die Nadel ist zum Greifen nah, kommt der nächste große Heuhaufen und die Suche nach der Nadel beginnt von vorn. Das mache ich nun über 30 Jahre mit und habe langsam die Lust daran verloren, die Nadel immer wieder auf's Neue zu suchen.


Um mich wieder auf das Wesentliche in meinem Leben zu konzentrieren, gebe ich die aktive Suche nach einem Sklaven endgültig auf. Wer sich als Sklave bewirbt, bekommt eine Chance, das wird auch so bleiben. Doch ich habe keine Lust mehr, weitere 30 Jahre zu suchen.


Das "Wesentliche" in meinem Leben ist mein Ehemann. Ich werde künftig mehr Zeit mit ihm verbringen und wir werden gemeinsam unsere Probleme beseitigen.


Wie gesagt: willst Du Dich als Sklave bewerben, kannst Du das gerne tun. Aber bitte, renne nicht irgendeinem Traum hinterher, sondern bleibe realistisch und sei Dir zu 100 % darüber im Klaren, wirklich real Sklave zu sein.


 

Anzahl Kommentare: 1

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Eintrag von Mike am 04.05.2022 um 12:19 Uhr
Aufgeben? Bitte nicht!
Aber Sir Heiko, das klingt ja nach totaler Aufgabe. Wir haben in den letzten Jahren viele schöne und geile Stunden erlebt und nun sowas?

In einem gebe ich ihnen Recht. Nicht der Master sollte einen Sklaven suchen, sondern der Sklave einen Master. Aber liegt genau darin nicht das Problem? Du schreibst es ja selbst, es gibt viel mehr Sklaven als Master und da wundert es doch nicht, dass sich die Sklaven bei Ihnen bewerben, oder?
100 Sklaven und nicht der Richtige dabei? Normalerweise würde ich sagen: das gibt es nicht. Liegt es denn wirklich immer an den Sklaven oder vielleicht doch auch an Ihnen und Ihrem Umfeld?

Gönnen Sie sich eine Auszeit und arbeiten an sich und an Ihrer Partnerschaft. Das bringt mehr, als viel Zeit in die Sklavensuche zu investieren. Denke daran, was ich Dir bei meinem letzten Besuch geraten habe. Was Du suchst, hast Du schon 8 Jahre bei Dir. Mache die Augen auf.