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Eintrag vom 22.04.2022 um 13:28 Uhr

Raus hier Sklave! Ein wahrer Bericht

Es ist schon länger her, wohl im Jahr 2019, als mir Folgendes mit einem Sklavenanwärter passiert ist.


Er nahm mit mir bei Lederstolz Kontakt auf und teilte mir mit, dass er schon seit Längerem einen Master für eine 24/7 Versklavung sucht. Ich sah mir sein Profil an: 33 Jahre, 180 cm lang, 69 kg leicht, aus dem PLZ-Bereich 40, mobil und ich konnte viele Nacktfotos von ihm sehen. Sowieso war sein Profil sehr ausführlich und machte einen guten Eindruck. Er teilte mir mit, dass er mittlerweile 5 Jahre nach einem Master sucht, aber bisher alle Dates immer irgendwie nicht zustande gekommen sind. Er beteuerte, sehr zuverlässig und gehorsam zu sein. Dieser Eindruck bestätigte sich auch am Telefon. So lud ich ihn für ein Wochenende zum Kennenlernen bei mir ein.


Der erste Eindruck


Also erstmal war er überpünktlich, eine Minute früher, als vereinbart. Ist schon mal sehr schön. Vor mir stand ein junger Mann, etwa Mitte 30, dunkelblondes kurzgeschnittenes Haar, einen sehr schönen dunkelblauen, fast schwarzen Anzug, hellblaues Oberhemd und frisch geputzte Schuhe. Na, eben so ein Typ "erfolgreicher Geschäftsmann". Und dann stach mir der typische Duft von "Joob" in die Nase. Ich habe ihn herein gebeten. Dann sollte er Schuhe und Socken ausziehen und bekam gleich mal zur Antwort: "Erst will ich mir alles ansehen." Mein Gedanke: "Und der will Sklave werden?" Ich gab nach und zeigte ihm seinen gesamten Wirkungskreis und zum Schluss das SM-Studio. Während der Führung durch Haus und Grundstück machte er einen versnobten Eindruck auf mich und mir kam der bereits erwähnte Gedanke wieder. Im SM-Studio habe ich ihm dann befohlen, sich vollständig auszuziehen. Obwohl ich ihm vorschrieb, ohne Unterhose und Socken bei mir aufzutauchen, trug er natürlich beides am Leib. Aber ich war ziemlich erstaunt, dass er sich tatsächlich nackig machte. Dann legte ich ihm Hand- und Fußmanschetten an und musterte ihn erstmal gründlich. Auf meine Anmerkung, dass ich ihm doch sagte, ohne Unterhose und Socken zu erscheinen und kein Duftwasser aufzutragen, antwortete er gleichgültig: "ja, ich weiß." Als ich ihm nach dem Grund fragte, warum er dennoch so aufgetaucht ist, sagte er: "Ich dachte, das wäre nicht ernst gemeint."


Und das, obwohl ich ihm im Chat schrieb, dass alles, was ich ihm schreibe, mein absoluter Ernst ist?


Während seiner Musterung sollte er meine frisch gewaschenen Füße massieren und mit seiner Zunge die Fußsohlen lecken. Dies tat er offensichtlich völlig lustlos. Ebenso lustlos war er dabei, mich zu massieren. Ich dachte nur, dass er für nichtsexuelle Dinge unbrauchbar sei. Also sollte er mir einen blasen, bis ich abspritze. Am Anfang dachte ich, dass ich da etwas gefunden hätte, was er gerne macht, aber mit verstreichen der Minuten wurde er auch da immer lustloser. Egal, was ich mit ihm anstellte, er schien mir immer unzufrieden oder ohne Elan dabei zu sein. In mir kam der Gedanke auf, dass er gar keine Ambitionen hat, mein Sklave werden zu wollen. Aber warum hat er sich dann bei mir beworben?


Seine erste Aufgabe


Nun, nachdem ich ihn ausgiebig gemustert und seine Schmerzempfindlichkeit getestet habe, bekam er seine erste Aufgabe, die er innerhalb einer Stunde zu erledigen hat.

Aufgabe: Das Geschirr in der Küche spülen, und zwar mit der Hand, dann abtrocknen und in die Schränke räumen.


Ich ging mit ihm in die Küche und zeigte ihm alles, was er zur Erledigung seiner Aufgabe wissen muss. Dann ließ ich ihn alleine, weil ich noch etwas zu erledigen hatte. Im Weggehen hörte ich das Wasser ins Spülbecken laufen. Mit einem zufriedenen Lächeln ging ich ins Büro und erledigte meine Arbeit. Ab und zu hörte ich Geschirr klappern.


So nicht ...


Nach einer Stunde verlies ich das Büro und ging in die Küche. Ich glaubte, meinen Augen nicht zu trauen. Da saß mein Sklave am Küchentisch auf einem Stuhl, rauchte eine Zigarette, trank einen Kaffee und las in der Zeitung. Ein Blick zur Spüle verriet mir, dass lediglich ein paar Tassen gespült wurden und der Rest immer noch schmutzig auf der Ablage stand. Wortlos ging ich an die Spüle, sah den kompletten Inhalt eines vollen Aschenbechers im Spülwasser, den Spüllappen und ein Geschirrhandtuch darin und nahm eine schmutzige Tasse. Die stellte ich direkt vor seinen Augen auf die Zeitung: "Was ist das?", fragte ich ihn. Mit einem völlig desinteressierten Ton sagte er: "Eine Tasse.", nahm sie und stellte sie beiseite. Dann las er in der Zeitung weiter. "Habe ich Dir nicht gesagt, dass die Sitzmöbel für Dich tabu sind?", fragte ich ihn und nahm ihm dabei die Zeitung weg. Er lehnte sich in den Stuhl zurück: "Ist das Dein Ernst?", fragte er und verschränkte seine Arme vor die Brust. "Du hast hier, wenn Du Sklave werden willst, bestimmte Regeln zu befolgen.", sagte ich mit einem leicht sauren Ton. "Die Regeln sind doch alle Mist.", antwortete er. Nun wurde ich sauer. "Wenn Du glaubst, Du kannst hier machen, was Du willst, kannst Du sofort wieder gehen!", informierte ich ihn und zeigte zur Haustür. Er stand auf und stellte sich demonstrativ vor mich: "Gib mir meine Kleidung, damit ich mich anziehen kann." Ich ging los, seine Klamotten zu holen. Mit der Kleidung ging ich an der Küchentür vorbei zur Haustür und warf sie raus. Dann ging ich wieder zu ihm und noch bevor ich etwas sagen konnte sagte er: "Du hast meine Kleidung doch nicht rausgeworfen?" "Doch. Und wenn Du sie haben willst, wirst Du das Haus verlassen müssen. Aber ich sage es gleich: Verlässt Du das Haus, kommst Du nicht wieder rein." Er sagte nur: "Wenn meine Kleidung schmutzig oder kaputt gegangen ist, wirst Du die Rechnung der Reinigung zahlen.", sagte er und verlies das Haus. An der Haustür sagte ich zum Abschluss: "Du weiß ja, wo ich wohne. Schicke mir doch die Rechnung."


Fazit


Nun, dass dieser angebliche Sklave so lange nach einem Master sucht, wundert mich gar nicht. Wenn er sich bei Anderen genau so benommen hat, wie bei mir, kann er doch froh sein, noch nicht an den Falschen geraten zu sein.


Bei solchen Typen frage ich mich jedes Mal, was in deren Köpfen vor sich geht. Einerseits 24/7 Sklave werden wollen, andererseits nicht einmal den Ansatz eines sklavischen Verhaltens an den Tag legen, gegen alle Regeln verstoßen und sich selbst nach Herzenslust bedienen.


Bei solchen Typen heißt es dann: "raus hier Sklave!"


 

Anzahl Kommentare: 1

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Eintrag von Martin am 26.04.2022 um 16:49 Uhr
richtig so
bei dem Bericht kam bei mir auch die Frage auf, was für eine Einstellung der Sklave hat. Eigentlich sollte ja auch ein Sklave seine Vorlieben kennen. Finde es richtig, dass du ihn aus dem Domicil verwiesen hast.

Finde es wichtig, dass sowohl Master wie auch Sklave offen sind. Ich weiss von mir, dass ich nicht weder der dienende, der blasende oder der leckende Sklave bin.