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Eintrag vom 12.04.2022 um 09:18 Uhr

Abfallprodukt Mensch

Heute wird es mal isotherisch.

Ich gehe der Frage nach, ob die Menschheit naturgegeben gewollt ist oder ein Abfallprodukt auf dem Weg der Entwicklung zu Höherem ist. Es ist gut möglich, dass Du mir gedanklich nicht folgen kannst und vielleicht werde ich in einem Jahr diesen Beitrag mal wieder lesen und mich fragen: "Was hast Du denn da für einen Mist geschrieben?"

Es wird dieses Mal nachvollziehbar, aber auch sehr abstrakt und theoretisch.


Der Anfang von Allem


Am Anfang war nichts, einfach nichts. Mit einer Ausnahme; es gab einen großen Knall. Davor gab es keine Zeit, keine drei Dimensionen, kein Leben; einfach Nichts. Auf die Frage, warum es plötzlich einen großen Knall gab, haben die Wissenschaftler keine Antwort. Dieser große Knall ist allgemein bekannt als "Urknall", mit dem das Universum entstand. Es dehnt sich seit dem, also etwa 13,8 Milliarden Jahren, stetig aus. Irgendwann entstanden dann die ersten Sterne, die nicht lange existierten, explodierten und neue Materialien in das große Nichts namens Universum stießen, damit wieder neue Sterne entstehen konnten. So kam es, dass im Laufe der Zeit unzählig viele Sterne entstanden, die kleine heiße Kugeln um sich vereinten, aus denen dann die Planeten entstanden.

Die Sterne und Planeten schlossen sich zu Galaxien zusammen und gingen sozusagen ihre eigenen Wege. Heute gibt es schätzungsweise mehr als 100 Milliarden Galaxien, in denen sich jeweils mehrere 100 Milliarden Sterne und noch mehr Planeten befinden. Ist diese riesige Anzahl an Sternen und Planeten nur Zufall?


Auf einem der vielen unzähligen Planeten begann vor etwa 2 Milliarden Jahren das Leben. Wirklich nur auf einem Planeten?


Leben auf unserem Planeten


Es Begann mit Einzellern, die sich vereinigten und zu Mehrzellern wurden. Im Laufe von Millionen Jahren entwickelten sich daraus Fische, die irgendwann an Land gegangen sind und neuen Lebensraum fanden. Aus den Flossen wurden Beine, aus Kiemen wurden Lungen. Aus zunächst kleinen Lebewesen wurden Große, die wir als Dinosaurier kennen. Nach diesen Reptilien kamen die Säugetiere, aus denen sich nach vielen Millionen Jahren der Homo Sapiens entwickelte.

Er war ursprünglich ein Jäger, wie viele Säugetiere. Es gab aber auch Säugetiere, die als Beute dienten. Das war schon immer so. Egal, ob Fisch, Dinosaurier oder Säugetier. Es gab immer Jäger und Gejagte. Warum? Wer oder was hat dafür gesorgt, dass es immer irgendwie ausgeglichen war? Starben die Gejagten aus, starben auch die Jäger aus.


Fressen und gefressen werden


Die Wissenschaftler glauben, der Dinosaurier muss ziemlich blutrünstig gewesen sein. Er jagte und stillte seinen Hunger. Auch nach den Dinosauriern war es immer so, dass der Jäger jagte, wenn er etwas zu Fressen brauchte. So entstand ein Gleichgewicht, welches Jahrtausende, wenn nicht sogar Millionen von Jahren bestand. Bis ... Ja, bis der Homo Sapiens auf die Bühne des Lebens trat. Er war ursprünglich ein Jäger und entwickelte sich zum Jäger und Sammler. Der Homo Sapiens wurde sesshaft, baute Hütten und Häuser und jagte in seiner näheren Umgebung. Wenn es nichts mehr zu jagen gab, zog er weiter. Schon vor einigen Millionen Jahren entwickelte er Geräte, um seine Beute erlegen zu können. Er erfand den Sper, das Messer und viel viel später auch die Schusswaffe. Je besser die Gerätschaften funktionierten, um so mehr Beute konnte Homo Sapiens machen und es begann, dass er Vorräte anlegte, um über den Winter zu kommen.


Mensch, wer bist Du?


Während die Tiere heute aus Hunger töten und Beute machen und sich nicht grundlos gegenseitig bekämpfen (z. B. Revierkämpfe), fällt der Mensch im Laufe der Evolution völlig aus dieser Rolle. Weil der Mensch so erfindungsreich ist, entwickelt er Tötungsmaschinen, die es nirgendwo in der Welt der Säugetiere sonst gibt. Das befähigt ihn dazu, nicht nur mehr Beute zu machen, sondern sich auch gegenseitig zu bekämpfen.

Dabei schreckt der Mensch auch nicht vor übermächtigen Gegnern zurück. Warum auch? Er hat schließlich Waffen entwickelt, mit denen er theoretisch nicht nur das Territorium des Gegners in Schutt und Asche legen könnte, sondern auch den Planeten, auf dem er lebt. Was das betrifft, ist der Mensch etwas Besonderes. Er ist in der Lage, sich selbst zu zerstören und es ist ihm egal, wer sonst noch in Mitleidenschaft gezogen wird.


Auch ist der Mensch in der Lage, aus reiner Lust und Freude, andere Menschen zu quälen und zu töten. Der Stärkere überlebt. Ist das wirklich sowas wie "natürliche Auslese"?


Warum ist das so?


Wie ich am Anfang schrieb, gibt es im Universum Milliarden über Milliarden Planeten. Ist unser Planet der Einzige, auf dem Leben existiert? Ich glaube nicht. Was ich aber glaube ist, dass andere Planeten mit Leben so weit von unserer Erde entfernt sind, dass sie unerreichbar sind. Selbst wenn es in jeder 100. Galaxie nur einen Planeten mit Leben geben sollte, würden im ganzen Universum mehrere Milliarden Planeten von Lebewesen bewohnt sein. Ist es da nicht vermessen, zu glauben, dass wir allein sind? Und wenn wir nicht alleine sind, warum ist dann ein Kontakt zu anderen Lebewesen unmöglich?


Ich glaube, das ist so gewollt. Wenn wir Kontakt zu anderen Lebewesen aufnehmen könnten, würden wir uns gar nicht verständigen können. Die Frage ist ja auch, würden wir andere Lebewesen überhaupt als Lebewesen erkennen? Wir Menschen auf der Erde sind schließlich der Überzeugung, dass ein Lebewesen zwingend Sauerstoff und Wasser braucht. Die Möglichkeit, dass ein Lebewesen nur mit z. B. Schwefeldämpfen überleben kann und Sauerstoff tötlich wäre, kommt für die Wissenschaftler anscheinend nicht in Frage.


Das drängt aber die Frage auf, ob es nicht doch weiteres Leben im Universum gibt, welches weder Wasser noch Sauerstoff braucht. Schließlich gibt es auch auf der Erde Kleinstlebewesen, die für sehr sehr lange Zeit ohne Wasser und Sauerstoff überleben können. Sind diese Kleinstlebewesen wie z. B. die etwa 0,5 mm großen "Bärtierchen" ein Experiment der Natur? Und wenn ja, könnte es sein, dass auch die Säugetiere und allen voran der Homo Sapiens, auch nur ein Experiment sind?


Übernatürliche Experimente


Als ich zum ersten Mal von der "Urknalltheorie" hörte, ging mir sofort folgendes Bild durch den Kopf:

In einem Labor irgendwo irgendwann im Nirgendwo experimentieren irgendwelche Wissenschaftler mit verschiedenen Stoffen. Dann passiert etwas, was nicht passieren durfte. In einer Schale, in der sich Dinge wie Neuronen, Neutrinos, und Zellen befinden, fällt ein Funke glühender Asche. In diesem Moment fängt die Petrischale Feuer und eine winzig kleine, kaum erkennbare Explosion entsteht. Diese breitet sich in der Petrischale langsam aus. Als die Wissenschaftler das bemerken, beschließen sie, neues, bis dahin nie dagewesenes Leben zu züchten. Sie beschließen, in die Petrischale noch das eine oder andere Mittelchen hinzuzuträufeln. Es entstehen winzig kleine hell leuchtende Kügelchen und nur wenige Sekunden später auch kleine dunkle Kügelchen. Sterne und Planeten sind entstanden, der Urknall. Was für die Wissenschaftler an der Petrischale nur wenige Augenblicke dauerte, dauert für das daraus entstandene Universum 13,8 Milliarden Jahre. Das Universum, wie wir es kennen, ist entstanden und breitet sich weiter aus, bis die Petrischale komplett ausgefüllt ist. Dann herrscht Stillstand.


Wir erleben das Universum mit all seinen Sternen, Planeten, Galaxien als grenzenlos, aber die Wissenschaftler benötigen ein Mikroskop, um das Geschehen in unserem Universum zu beobachten. Hin und wieder kommt dann ein neues Stück zum Puzzle in unser Universum hinzu und es entsteht auf vielen kleinen dunklen Kügelchen sowas wie Leben. Die Wissenschaftler experimentieren, wie sie Leben herstellen können, das ihrer Vorstellung von Leben entspricht. Und das soll dann ausgerechnet nur mit Sauerstoff und Wasser existieren?


Weiterhin besteht bei unseren Wissenschaftlern die Theorie, dass es mehrere Universen parallel geben könnte. Ja, ist denkbar, wenn die oben beschriebenen Wissenschaftler nicht nur mit einer Petrischale experimentieren, sondern mit vielen. Jede Petrischale ist ein eigenes Universum. Das würde auch erklären, warum es zur Zeit nicht möglich ist, von einem Universum zu einem Anderen zu wandern. Was würde wohl passieren, wenn der Inhalt einer Petrischale mit dem Inhalt einer anderen Petrischale vermischt wird?


Ein Wort zum Schluss


Vielleicht konntest Du mir folgen, vielleicht auch nicht. Aber zu glauben, wir wären bei Milliarden von Milliarden Planeten, Sternen und Galaxien alleine im Universum, wäre ziemlich vermessen. Wir sind heute in der Lage, mit entsprechenden Teleskopen im Universum mindestens 500 Millionen Galaxien zu sehen, die alle mehr als eine Milliarde Sterne in sich vereinen. Und wenn die Verteilung der Planeten, die um die Sterne kreisen ähnlich wie in unserer Milchstraße ist, gibt es in jeder Galaxie ein Vielfaches an Planeten im Vergleich zu den Sternen. Unsere Wissenschaftler schätzen die Menge an Planeten im gesamten Universum auf eine Zahl mit 27 Nullen. Wer kann eine solche Zahl lesen?


Ich bin der Überzeugung, dass wir im Universum nicht alleine sind. Vielleicht gibt es sogar in unserer Galaxie, der Milchstraße, weitere Planeten mit Leben. Ich bin auch davon überzeugt, dass die Menschheit, wie vor 2 Milliarden die Fische oder Dinosaurier, nur ein Experiment ist.


Ich glaube auch, dass die Menschheit ein mißglücktes Experiment ist und bereits alles in die Wege geleitet wurde, dass sie sich selbst auslöscht. Und zur Sicherheit wurde dafür gesorgt, dass es die Erde in etwa 6 Milliarden Jahren nicht mehr geben wird, weil dann unsere Sonne aufhört, zu existieren. Das Ende der Erde ist bereits eingeläutet.

 

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