Mein Blog im domicil6

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Eintrag vom 01.04.2022 um 12:28 Uhr

Mach doch mal eine Sklavenversteigerung

Auf Grund meines Blogeintrages vom 31. März zum Thema "Nicht immer auf die Subs hauen" habe ich doch tatsächlich 3 e-Mails bekommen, statt entsprechende Kommentare unter dem Blogeintrag?

Dafür möchte ich mich ersteinmal bedanken, aber dann auch gleich mal etwas dazu schreiben.


In den angesprochenen e-Mails wurde ich gefragt, ob ich nochmal eine Sklavenversteigerung durchführen wolle. Das Interesse bei den Sklaven scheint recht groß zu sein. Das haben auch meine Erfahrungen mit zwei Sklavenversteigerung ergeben, zu denen 7 bzw. 11 Sklaven zur Verfügung standen.

Die erste Sklavenversteigerung war für das Jahr 2017 und die Zweite für 2019 geplant.

Ich machte mir die Arbeit und habe die Räumlichkeiten hergerichtet, einen ungefähren Ablaufplan erstellt und die Kosten berechnet, die entstehen würden. Von der ersten Idee bis zur fertiggestellten Planung vergingen dann schon mal 8 Wochen. Es fehlte eigentlich nur noch ein Datum, an dem die Sklavenversteigerung stattfinden sollte. Weil Vieles im Internet sehr schnell gehen kann, Vieles aber auch sehr lange dauert, stellte ich mich auf Letzteres ein und legte ein Wochenende in 3 Monaten fest. Dann begann ich, die Sklavenversteigerung auf den verschiedenen schwulen Plattformen wie Planetromeo, Lederstolz, Gayroyal, Homo.net, Poppen.de und Sadomasochat.de zu veröffentlichen. Nachdem ich meine Veranstaltung veröffentlicht hatte, tat sich erstmal nichts.


Etwa eine Woche nach meiner Veröffentlichung erhielt ich dann die ersten Rückmeldungen, keine Anmeldungen, sondern Fragen, Fragen und noch mal Fragen, die ich alle geduldig beantwortete.

Langsam trudelten die ersten Anmeldungen ein.


Sklavenversteigerung 2017: 7 Sklaven, 4 Tops

Sklavenversteigerung 2019: 11 Sklaven, 7 Tops


Also Sklaven wären auf jeden Fall genug da. Nur hatte ich gehofft, dass sich mehr Tops als Sklaven anmelden würden, damit der Begriff "Versteigerung" auch wirklich zutrifft.


Leider ergab es sich, dass sich 2017 einige Leute wieder abgemeldet hatten; nämlich 2 Subs und 3 tops. 2019 hatten sich von den 11 Subs 4 wieder abgemeldet.

Damit war es 2017 nicht mehr möglich, eine Sklavenversteigerung durchzuführen. Schließlich war nur noch ein Top angemeldet. Tja, und mit einem Top ist keine Sklavenversteigerung möglich. Also sagte ich diese Versteigerung ab. Dennoch erschienen zu diesem Event 4 Subs und kein Top.

Und beim zweiten Versuch einer Sklavenversteigerung sah es nicht viel anders aus.

Am Tag der Sklavenversteigerung 2019 waren tatsächlich alle 7 angemeldeten Subs anwesend, jedoch wieder kein Top, obwohl sich 7 Tops angemeldet hatten. Kein einziger Top hat vorher abgesagt. So musste ich zu dieser Sklavenversteigerung schnell umdisponieren, was nicht einfach war. Nachdem ich mit den anwesenden 7 Subs geredet habe, wollten 3 Wieder gehen und 4 dennoch bleiben. Die 3, die gegangen sind, erhielten ihr Geld zurück. Mit den 4 Subs, die geblieben sind, hatten wir dann doch noch einen geilen Abend und jeder kam auf seine Kosten.


Schon bald ging auf den oben erwähnten Gay-Plattformen das Gerücht rum, dass ich ein Betrüger sei und die Leute unter fadenscheinigen Gründen ins domicil6 locken würde, um sie regelrecht abzuziehen. Komischerweise wurde das Gerücht von Usern verbreitet, die augenscheinlich nicht bei der Sklavenversteigerung dabei waren und sich auch nicht angemeldet hatten.


Am Tag nach dieser Sklavenversteigerung 2019 habe ich mir geschworen, nie wieder ein Event dieser Art anzubieten. Ein Kassensturz ergab, dass ich zu beiden Sklavenversteigerungen ein Minus gemacht habe und es kam erstmalig der Gedanke auf, dass Teilnehmer an einer Veranstaltung im Voraus bezahlen müssen. Diesen Gedanken habe ich aber nicht weiter verfolgt.


Im Nachhinein wurde mir dann auch klar, warum beide Sklavenversteigerungen ins Wasser gefallen sind.

Beide Events wurden zwar durch mich organisiert und durchgeführt, aber der Initialfunke kam immer von Subs bzw. Sklaven, jedoch nie von tops bzw. Mastern.


In den Jahren 2020 und 2021 wurde ich hin und wieder auf die angesprochenen Sklavenversteigerungen angesprochen und gefragt, ob ich sowas noch mal machen würde und jedes Mal habe ich die selbe Antwort gegeben: "Nein, nicht solange die Anfrage nicht von mehr als 5 Mastern kommt." Ich bin der Überzeugung, dass ich sehr sehr lange darauf warten kann. Auch wurde ich auf das negative Gerücht aus 2017 angesprochen, welches ich bereits zu den Akten gelegt hatte. Ich wurde doch tatsächlich gefragt, ob die Gerüchte zutreffen?


Ein Sub, der sich mal auf einer Sklavenversteigerung ersteigern lassen will, ist besser dran, wenn er sich an die verschiedenen "Fickstutenmärkte" hält. Allerdings muss er sich darauf einstellen, den fälligen Beitrag im Voraus zu bezahlen.


Was die negativen Gerüchte von vor mittlerweile 4 Jahren betrifft, bin ich vielleicht sogar selbst Schuld daran. Warum musste ich mich auch auf mehrere Anfragen einer Sklavenversteigerung von Subs bzw. Sklaven einlassen? Was mich auch heute noch ärgert, wenn ich darüber nachdenke, ist, dass sich die Leute, die sich negativ über das domicil6 ausgelassen haben, gegen jegliche Argumente gewehrt haben und nicht akzeptiert hatten, dass es nicht an mir lag, dass die Sklavenversteigerung ins Wasser gefallen ist. Ich glaube, ich hätte die Leute nicht einmal überzeugt, wenn ich ihnen die Profilnamen der 7 tops, die sich angemeldet hatten, gegeben hätte.


Und wie sollte es auch anders sein? Ich hatte damals die 7 Tops angeschrieben und vorsichtig angefragt, warum sie denn nicht zur Sklavenversteigerung gekommen sind. Ich habe von keinem der Tops eine Antwort erhalten. Es sei denn, man betrachtet das Blockieren des eigenen Profiles als Antwort. ;-)


Mittlerweile sind die User, die das Gerücht in die Welt gesetzt haben, gelöscht und ich sorgte dafür, dass die entsprechenden Beiträge aus den Foren gelöscht werden. Dennoch hatte ich mir die Profilnamen sowie die Vor- und Nachnamen der Jungs notiert und sollten sie mich nochmal anschreiben, erhalten sie eine Abfuhr. Ich bin nämlich der Meinung, dass ein fairer Umgang miteinander anders aussieht.


 

Anzahl Kommentare: 1

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Eintrag von Lennard am 02.04.2022 um 11:23 Uhr
Verständlich
Unter diesen Vorzeichen verstehe ich, dass es keine Sklavenversteigerung mehr geben wird.
Es ist schade, dass die Master damals so unzuverlässig waren. Eine rechtzeitige Absage ist doch gar nicht so schwer, oder?