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Eintrag vom 22.03.2022 um 12:45 Uhr

Wie schreibe ich eine Sklavenbewerbung?

Eine gute Sklavenbewerbung schreiben

Fast jeder Sklave sucht mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte nach einen Master, der ihn als Dauersklave aufnimmt. Doch warum ist das eigentlich so? Nach einem neuen Job sucht man schließlich auch nicht Jahrzehnte, sondert findet ihn, wenn man denn will, schneller.


Die Gründe dafür,sind recht vielfältig und ich komme später darauf zu sprechen. Vorher möchte ich auf mögliche Sklavengesuche von Mastern eingehen.


Sklavengesuche


Ebenso wie die Sklaven, sind auch Master auf der Suche nach einem Sklaven. Und das nicht erst wenige Tage, sondern teilweise ebenfalls mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte. Dass die Master keinen Sklaven finden, ist nicht selten kein Wunder. Da schreiben Master ganz schnell mal ein Sklavengesuch wie

"Suche TPE im Raum xxx" oder "Junger Sklave bis max. 30 für 24/7 gesucht."


Ganz ehrlich, mag ja sein, dass der Master wirklich einen Sklaven sucht, aber das mit einem einzigen Satz kund zu tun, ist etwas mager. Als Master sollte man sich wohl die Zeit nehmen können, im Sklavengesuch diese Fragen zu beantworten:


  1. Was erwarte ich vom Sklaven?

  2. Wozu brauche ich einen Sklaven?

  3. Was soll der Sklave mitbringen? (physisch und psychisch)

  4. Was wird der Sklave bei mir nicht erleben? (meine Tabus)


Wenn der Master diese Fragen für sich beantworten und die Antworten in dem Sklavengesuch in Sätze fassen kann, weiß der Sklave, worauf er sich einlässt. Da wir hoffentlich alle kultivierte Menschen sind, sind Schimpfworte und Beleidigungen in Sklavengesuchen unbedingt zu vermeiden. Auch, wenn ein Sklave gerne beleidigt und unterdrückt wird, ist sowas in einem Sklavengesuch fehl am Platz. Solche Dinge, wie auch andere Details zur Versklavung kann man besser in einem privaten Chat klären.


Auch machen es sich Master manchmal recht einfach, wenn sie im Sklavengesuch schreiben: "Mehr Details siehe Profil." Höchstwahrscheinlich wird sich kaum ein Sklave beim Master melden, wenn dessen Sklavengesuch so aussieht:

"Suche jungen Sklaven bis max. 30 zwecks 24/7 Versklavung. Mehr Infos siehe mein Profil."


Bei so einem Sklavenbesuch bleiben hunderte Fragen offen, die der Master auf Dauer nicht bereit ist, zu beantworten. Schnell ist der Sklave als Tastenwichser abgestempelt und der Kontakt wird beendet. Wie viele Master würden wohl schnell einen Sklaven bekommen, wenn sie sich etwas Mühe geben würden?


Schönes Sklavengesuch


Ich nehme mich selbst mal außen vor. Vor einigen Monaten, ich glaube Mitte 2021, habe ich im Usenet ein Sklavengesuch gefunden, bei dem ich mich gefragt habe, warum der Master schon viele Jahre sucht. Er veröffentlichte sein Sklavengesuch über 2 Jahre jeden Monat wenigstens einmal. Hier mal das Sklavengesuch ...


48-jähriger, dominanter BDSM-Master ist auf der Suche nach einem Sklaven bis ca. 50 Jahre zur Gründung einer hirarchischen Partnerschaft auf 24/7- bzw. TPE-Basis.

Ich habe einen gut bezahlten Arbeitsplatz und arbeite im Homeoffice. Mein Einkommen reicht locker für zwei Personen. Mein zukünftiger Sklave braucht nicht arbeiten und wird durch mich privat krankenversichert.

Bevor Du Dich bei mir als Sklave bewirbst, sei Dir darüber im Klaren, dass Du für vielfältige Arbeiten eingesetzt werden sollst. Du sorgst Dich um meinen PKW, den Haushalt, meiner Kleidung, dem Garten usw. Im Winter bist Du für das Schneeschaufeln verantwortlich und im Frühjahr und Sommer für den Garten. Für 3 Mahlzeiten am Tag, eine Schlafgelegenheit und gute ärztliche Versorgung erwarte ich uneingeschränkte Lloyalität, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit.

Bewirb Dich mit einer ausführlichen und aussagekräftigen Bewerbung mit Facepic. Belanglose Bewerbungen und Bewerbungen ohne Facepic werden kommentarlos gelöscht."


Dieser Master sucht, wie gesagt, schon eine Ewigkeit und erhält nach eigener Aussage keine Bewerbungen, die seinen Anforderungen entsprechen. Da ich sehr ähnliche Erfahrungen gemacht habe, will ich im Folgenden einige hilfreiche Tipps für eine gelungene Sklavenbewerbung geben.


Vorbereitungen zur Sklavenbewerbung


Bevor Du aus reiner Geilheit auf ein Sklavengesuch antwortest, lese Dir das Gesuch 2 oder 3 mal aufmerksam durch. Wenn es Dir inhaltlich zusagt, schau Dir das Profil des Suchenden mindestens genauso aufmerksam an. Ist das Profil in sich schlüssig oder gibt es Widersprüche? Hat der Suchende von sich selbst ein Facepic im Profil? Das sollte er nämlich haben, wenn er selbst eines anfordert.


Der nächste Schritt ist, dass Du Dir notierst, welche Punkte im Sklavengesuch Du erfüllen kannst und willst.


Und dann kommt etwas, womit kaum jemand rechnet; Bevor Du antwortest, hole Dir einen runter, um Deine Geilheit abzubauen. Danach lese Dir das Sklavengesuch und das dazugehörige Profil nochmal durch. Trifft Beides immer noch Deinen Nerv, denke über Dich selbst nach und notiere Dir auf einem zweiten Blatt, welche Punkte des Sklavengesuches Du jetzt noch erfüllen kannst und willst. Gibt es zwischen den ersten und zweiten Notizen Unterschiede?


Dann notiere Dir, was Du als Sklave außerhalb jeglicher sexuellen Aktivitäten bereit bist, für den Master zu tun. Diese Stichpunkte benötigst Du dann für Deine Sklavenbewerbung.


Die Sklavenbewerbung


Es ist sehr wichtig, dass Du in Deiner Sklavenbewerbung auf jeden einzelnen Punkt im Gesuch eingehst und mit einem oder zwei Sätzen ansprichst. Das zeigt dem Master, dass Du sein Sklavengesuch hoffentlich aufmerksam gelesen hast und er wird Deine Bewerbung wahrscheinlich noch ein zweites Mal lesen, bevor er antwortet.


Auch, wenn Du es als Sklave für überflüssig hälst, schreibe einiges über Dich. Schreibe über Deine Hobbies, Freizeitbeschäftigungen, ob Du Raucher bist oder nicht, feierst Du gerne, hast Du Kontakt zu Freunden und Familie und so weiter. Auch bezüglich Deiner Bildung ist es nützlich und ratsam, etwas zu schreiben. Um Dir das viele Schreiben zu ersparen, erstelle Dir einen Lebenslauf. Hier genügt ein tabellarischer Lebenslauf, wie Du ihn zu Bewerbungsunterlagen eines normalen Jobs beilegen würdest. In den Lebenslauf gehören:


  • vollständiger Name, incl. evtl. vorhandener weiterer Vornamen

  • Geburtsdatum

  • Geburtsort

  • Familienstand

  • aktueller Wohnort (aus Datenschutzgründen ohne Anschrift)

  • Anzahl Geschwister

  • Schulbildung (hier reichen die erreichten Abschlüsse mit Angabe des Jahres)

  • Ausbildung und Berufserfahrung


Bezüglich Ausbildung und Berufserfahrung gibt es zu sagen, dass diese Angaben für viele Master wichtig sind. Mit diesen Angaben kann sich der Master Gedanken darüber machen, wo und wie er Dich in der Hauptsache einsetzen kann.

Auch solltest Du im Lebenslauf ganz am Ende erwähnen, dass entsprechende Nachweise über Schulbildung, Ausbildung und Beruf bei ernsthaftem Interesse nachgereicht werden können.


Sende bei jeder Bewerbung ein aktuelles Facepic mit. Der Master wird sich das Foto ansehen und an Hand dessen entscheiden, ob er die Bewerbung liest oder nicht. Also achte beim Foto auf gute Beleuchtung, vermeide Schatten im Gesicht und lächele. Präsentiere keinesfalls einen demütigen oder verängstigten Gesichtsausdruck. Beides kommt nicht gut an.


Das Bewerbungsschreiben


Eine Warnung vorweg: Sende Deine Bewerbung nicht sofort ab.


Im Anschreiben kommt der erste Eindruck bereits in der ersten Zeile, der Anrede. Beginnst Du das Anschreiben mit "Hi" oder "Hallo", bist Du schon mal reif für den Papierkorb. Dies gilt auch, wenn Du die Anrede ganz weg lässt und direkt mit dem Text los legst. Auch mit einem "Sehr geehrter Master" oder so ähnlich zu beginnen, impliziert beim Leser Einfallslosigkeit, denn solche Anreden erinnern doch eher an geschäftliche Briefe oder Rechnungen.
Beginnst Du aber z. B. mit "Verehrter Master", "werter Sir" oder, wenn der Name des Masters bekannt ist, mit "Gnädiger Sir xyz", machst Du Dich schon mit den ersten Worten interessant und der Master wird aus Neugier weiter lesen.


Natürlich ist auch eine Mischung aus meinen Beispielen möglich. Zum Beispiel "Verehrter Master XYZ". Vermeide aber unbedingt aufdringliche Anreden wie "Lieber Master". Du weiß erstmal gar nicht, ob der Master wirklich lieb ist und zum Anderen fühlt sich der Master vielleicht bedrängt.


Wie Du siehst, kannst Du schon alleine mit der richtigen Anrede viel erreichen.


Mit dem eigentlichen Text geht es weiter. Der Bewerbungstext sollte auf jeden Fall im Stil der Anrede weitergehen. Vermeide im Text jegliche Eigenbezeichnungen wie z. B. "Foltervieh", "Sklavensau" oder "Drecksau", denn Welche Bezeichnung Du verdienst, wird Dein Master entscheiden.


Es schadet jedoch nicht, im Text charakterliche Eigenschaften wie devot, unterwürfig, hörig, usw. unterzubringen. Aber bitte nur da, wo solche Eigenschaften angebracht sind. Wenn Du Dich im Bewerbungstext schon selbst bezeichnen musst, dann entweder ganz herkömmlich mit "Ich" oder aber auch mit "Ihr Sklavenanwärter". Schreibe von Dir auch niemals in der ersten Person (Ich-Form), sondern immer in der dritten Person. Also statt "Ich würde mich über Antwort freuen" lieber "Ihr Sklavenanwärter freut sich über Antwort."


So, wenn Du Dir darüber im Klaren bist, wird es Zeit, das Sklavengesuch hervor zu holen und im Bewerbungstext auf jeden Punkt des Sklavengesuches mit mind. einem Satz einzugehen. Und wenn ich sage "Satz", dann ist damit ein flüssiger Satz gemeint, der sich möglichst nahtlos im übrigen Text integriert, so dass ein flüssiges Lesen möglich wird. Die Sklavenbewerbung wird nicht gleich in den Papierkorb verschoben, wenn Du mehrere Punkte des Sklavengesuches aufzählst, weil bei allen Punkten das Selbe mitzuteilen wäre.


Vergiss nicht, über Dich zu schreiben. Was ich damit meine, habe ich oben bereits gesagt.


Zum guten Schluss solltest Du Dein Anschreiben standesgemäß abschließen. Wie bei der Anrede, vermeide auch hier abgedroschene Floskeln wie "Mit freundlichem Gruß" usw. Verwende lieber Abschlüsse wie "In Hochachtung und auf Ihre Antwort wartend..." oder "Verehrter Master, der Sklavenanwärter freut sich auf eine Antwort ..."

An dieser Stelle solltest Du Deinen richtigen Vornamen angeben.


Hier ein Überblick, in welcher Reihenfolge Du Deine Sklavenbewerbung schreiben solltest:


  1. Anrede

  2. woher hast Du die Info, dass ein Sklave gesucht wird? (möglichst genaue Angabe)

  3. Auf welches Sklavengesuch beziehst Du Dich? (möglichst genaue Angabe)

  4. Auf jeden Punkt im Sklavenbesuch mit mind. einem Satz eingehen

  5. Schreibe über Dich (Alter, Größe, Gewicht, Hobbies, Kontakt zu Freunden, usw.

  6. Wie kann Dich der Master erreichen? (Postanschrift, Telefonnummer, Mailadresse)

  7. Hinweis auf Mailanhänge

  8. Abschluss


Am Anfang habe ich geschrieben, dass Du Deine Sklavenbewerbung nicht sofort senden sollst. Das hat seinen Grund. Speichere die Bewerbung, schlafe eine Nacht drüber und lese sie am nächsten Morgen noch einmal aufmerksam durch. Korrigiere eventuelle Fehler, vermeide, wo immer es möglich ist, Wortwiederholungen und achte darauf, dass Du alle angesprochenen Anhänge an die Mail hängst. Erst jetzt sende Deine eMail mit Deiner Sklavenbewerbung ab.


Gerne, aber wohin?


Wenn Du keine Empfangsdaten vom Master hast, frage ihn nach seiner Mailadresse, weil Du ihm eine aussagekräftige Bewerbung senden möchtest. Normalerweise wird er Dir eine Mailadresse geben oder Dir mitteilen, wohin Du Deine Bewerbung senden sollst. Sende Deine fertige Bewerbung dann am Besten sofort ab.


Es ist heutzutage selten, aber kommt vor; die postalische Zusendung. Manche Master möchten Deine Sklavenbewerbung mit der Post geschickt haben. In diesem Fall drucke Deine Bewerbung und das Facepic in bestmöglicher Qualität aus. Achte dann darauf, um von anderen Sklavenbewerbern hervor zu stechen, dass Du hochwertiges Papier benutzt. Normalerweise wird auf 80 g schweres Papier gedruckt. Hochwertiger wird Deine Bewerbung empfunden, wenn Du 90 g schweres Papier verwendest, welches sich auch noch glatter anfühlt, als herkömmliches Fotokopierpapier. Auch kannst Du im gewissen Rahmen (bitte nicht übertreiben) mit Farben auf dem Ausdruck spielen. Eine farblich ordentlich gestaltete Bewerbung macht einen wesentlich besseren Eindruck.


Bevor Du Deine Bewerbung in einen Briefumschlag steckst, vermeide Falten im Papier und verwende einen DIN A4-Umschlag. Solche Briefe werden im Briefkasten garantiert nicht übersehen. Sie kosten zwar mehr, als ein normaler Standardbrief, aber die Investition des Portos lohnt sich bestimmt.


Okay, weg ist die Bewerbung. Und nun?


Wenn Du Deine Bewerbung sorgfältig geschrieben und gestaltet hast, wird sich der Master mit Sicherheit bei Dir melden. Habe Geduld und frage nicht jeden Tag nach, ob er Deine Bewerbung erhalten hat. Sollte der Master auch nach einer Woche nicht geantwortet haben, darfst Du ruhig mal anfragen, ob er Deine Bewerbung gelesen hat.


Viel zu viel Aufwand?


Was ist Dir lieber? Eine schnelle, dahingeschmierte Bewerbung mit drei Sätzen und eine Absage erhalten oder doch lieber etwas aufwendiger mit wesentlich höherem Erfolg?


"Hiermit bewerbe ich mich, wie gewünscht, auf Ihre Sklavenstelle." ist zwar schnell geschrieben, aber wahrscheinlich aus bestehender Geilheit heraus. Und wenn es dann ernst werden sollte, fragst Du Dich: "Was habe ichda nur gemacht?" und brichst von Deiner Seite her den Kontakt ab. Fazit: Du wirst vom Master sofort als Fake abgestempelt.


Oder ist es nicht besser, besonnen an eine Sklavenbewerbung heran zu gehen und sich auf eine positive Antwort zu freuen?


Dieser Blogeintrag ist kein Zwang, sondern soll Dir lediglich helfen, dass Deine jahrelange Suche nach einem Master bald ein Ende hat. Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass meine Tipps keine Garantie bieten, dass Deine Suche schon sehr bald ein Ende hat. Aber mal ehrlich, ist es nicht doch einen Versuch wert?


 

Anzahl Kommentare: 2

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Eintrag von Sklave Daniel am 26.03.2022 um 15:07 Uhr
Schwachsinn!
Ich habe noch nie so viel Schwachsinn gelesen.
Da soll man sich als Sklave so bewerben, als würde man sich auf eine Arbeitsstelle bewerben? Schwachsinn!
Eine Sklavenstelle ist keine Arbeitsstelle. Und dann soll man sich vor dem senden noch einen runter holen? Nicht mit mir!
Und Geld für eine Briefmarke investieren? So ein Blödsinn. Der Master hat gefälligst eine Mailadresse zu haben! Geht schneller und die Geilheit meinerseits ist auch nicht weg, wenn ich sie abschicke.
Nein, Sklavengesuch lesen und sofort darauf antworten, wenn es gefällt und dann auch die eigenen Wünsche und Vorstellungen schreiben. Nur so kann man herausfinden, ob man zusammen passt! Alles Andere ist reiner Schwachsinn!
Schwachsinn! Schwachsinn! Schwachsinn!

Eintrag von Stefan am 22.03.2022 um 16:38 Uhr
Wichtige Hinweise
Werter Sir Heiko,
Herzlichen Dank für Ihre mehr als ausführlichen Informationen. Besonders wichtig erscheint dem Schmerz- und Foltersklaven der mehr als deutliche Hinweis, nach dem Verfassen der Nachricht, zuerst zu wichsen und dann den Text nochmals genau zu prüfen... Leider machen wir sklaven aus der Begeisterung heraus immer wieder Fehler diesbezüglich...