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Eintrag vom 15.03.2022 um 12:52 Uhr

Wie kennzeichne ich meinen Sklaven?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Sklaven als Solchen zu kennzeichnen.


Sehr beliebt: das Halsband


Beliebt, weil unauffällig und doch recht eindeutig; das Halsband.


Ein Halsband gibt es als unauffälligen Schmuck in Form einer dünnen, aber hochwertigen Schnur, welche unter dem Kinn mit einem Bondageknoten verknotet wird. Das ist aber eher etwas für den Anfänger, der sich noch nicht so recht traut, seine Neigung offen zu zeigen. Solche Halsbänder z. B. als Lederschnur haben sich bis in die 90er Jahre bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen finden lassen, und zwar als normaler Schmuck.


Eine weitere Variante ist eine dünne Kette, an der ein kleines Vorhängeschloss hängt, welches auf der Brust liegt. Mit einer solchen Kennzeichnung weiß jeder Eingeweihte sofort, was los ist, denn eine solche Kette trägt nur ein Sub. Die Kette besteht aus Kettengliedern von etwa 1 bis 2 cm Größe und ist normalerweise verchromt, versilbert oder vergoldet. Je nach Status der/des Sub wird entsprechend hochwertiges Material genutzt.


Auffälliger hingegen ist das bekannte Hundehalsband mit und ohne Schloss. Mit einem solchen Halsband wird dem Gegenüber nicht nur mitgeteilt: "Hallo ich bin Sub", sondern auch, dass der/die Sub auf Petplay steht.


Noch auffälliger, aber in der Allgemeinheit eher als Halsschmuck definiert, ist das Halsband aus Stahl bzw. Edelstahl.


Je nach Status oder Erfahrung des Trägers besteht ein solches Halsband aus gebürstetem Stahl, verchromten, versilberten oder vergoldetem Edelstahl. Normalerweise sind solche Halseisen eher unauffällig, nur etwa 2 cm hoch.


Es gibt aber auch Halseisen, die sehr auffällig sind, etwa 4 bis 5 cm hoch und aus schwerem Eisen. Diese Halsreifen werden mit einem Vorhängeschloss verschlossen oder, wenn es endgültig sein soll, sogar verschweißt.


Hand- und Fußmanschetten


Man könnte meinen, die gehören naturgemäß immer an einen Sklaven. Richtig. Aber auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten entsprechender Kennzeichnungen. Da wäre zunächst die Kette, deren Glieder 2 bis 3 cm groß sind und mit einem Vorhängeschloss verschlossen werden. Solche "Armbänder" sind häufig in der Gothic-Szene anzutreffen. Dann gibt es sie noch aus Leder mit oder ohne Vorrichtung zum Abschließen. Und dann haben wir da noch die Stahl-Ausführung. Hand- und Fußmanschetten aus Stahl können mit einem Vorhängeschloss verschlossen werden, aber es gibt sie auch mit integriertem Schloss.


Wie auch das Halseisen aus Eisen, gibt es natürlich auch Hand- und Fußmanschetten aus diesem kalten Material. Auch sie werden mit einem Vorhängeschloss verschlossen oder bei Endgültigkeit ggf. verschweißt. Sowohl Halseisen als auch die entsprechenden Hand- und Fußeisen sind recht schwer und können mehrere Kilo auf die Waage bringen. Die schwersten Eisen für Hals, Fuß und Hände, die ich gesehen habe, wogen insgesamt 25 Kilo, ein Gewicht, mit dem man erstmal klar kommen muss. Gewichte zwischen 7 und 15 Kilo sind allerdings normal.


Haarlosigkeit


Eine ebenfalls sehr beliebte Kennzeichnung ist die völlige Haarlosigkeit des Sklaven. Hierbei werden sämtliche Haare am Körper, normalerweise außer Augenbrauen und Wimpern, entfernt. Die Haarentfernung kann mit einem Rasierer, einem Epillierer, einer Enthaarungscreme oder auch mit Laser erfolgen.


Die Haarlosigkeit des Sklaven wird in der Öffentlichkeit nicht besonders intensiv wargenommen, denn eine derartige Haarlosigkeit könnte auch genetisch bedingt sein.


Dass ein Sklave keine Körperbehaarung besitzt, hat gerade im Bezug auf weitere Kennzeichnungen Vorteile. So sind Tattos, Piercings oder ein Branding viel besser zu erkennen.


Alle diese Kennzeichnungen haben Eines gemeinsam: Sie sind relativ unauffällig und schädigen den Sklavenkörper nicht. Kommen wir jetzt aber zu den Kennzeichnungen, die direkt an den Körper des Sklaven gehen ...


Die nachfolgenden Sklavenkennzeichnungen sind endgültig und nicht wieder zu entfernen.


Das Tattoo


Bei vielen Subs beliebter als das Branding, aber auch nie wieder zu entfernen; das Tattoo. Es ist im Design und Größe variabel und der Top kann sich mit oder ohne Sub ein Motiv aussuchen oder selbst erstellen, welches dann von einem geeigneten Tattovierer in die Haut gezeichnet wird. Beliebte Motive sind Schriftzüge wie "Slave", "Sub" und so weiter, aber auch Bildmotive aller Art und Größe. Es ist eigentlich nur eine Frage des Geldes, welches Motiv der Sub bekommt.


In Vergleich zum "Branding" lässt sich ein Tattoo viel flexibler und detailreicher gestalten. Sowohl was den Umfang als auch die Farben betrifft, lässt ein Tattoo kaum Wünsche offen.


Wie bereits erwähnt, ist ein Tattoo etwas sehr Endgültiges. Es lässt sich nie wieder rückstandslos entfernen. Das muss sowohl Sub als auch Top klar sein. Gefällt das Tattoo plötzlich nicht mehr, muss man mit dem "Schandfleck" leben.


Piercings


Ebenfalls eine sehr beliebte Sklavenkennzeichnung ist das Piercing. Ob an den Brustwarzen, auf der Zunge, den Ohren oder im Genitalbereich; der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Das wohl beliebteste Piercing ist der "Prince Albert", ein Piercing, welches durch die Eichel gestochen wird. Manche Sklaven tragen mehrere Piercings am Körper, zum Beispiel an den Brustwarzen und den Ohren. Bisher ist mir ein Sklave persönlich begegnet, der viele Piercings besitzt, nämlich über 30:



  • 1 an jeder Brustwarze

  • 3 auf der Zunge

  • 2 an jedem Ohr

  • 1 im Bauchnabel

  • 1 zwischen Daumen und Zeigefinger jeder Hand

  • 2 auf der Penisoberseite

  • 2 auf der Penisunterseite

  • 1 Ringpiercing durch die Eichel

  • 5 im Damm zwischen Hodensack und Anus

  • 3 im Hodensack

  • 6 um den Anus


Für mein Geschmack war das ein bisschen viel, doch er war der Meinung, dass man als Sklave viele Piercings zu tragen hat. Er wollte sich noch mehr stechen lassen.


Sehr begehrt, aber nur selten vollzogen: das Branding


In vielen SM-Stories liest man, dass ein Sklave mit einem Branding gekennzeichnet wird, bevor er benutzt wird. Einfach ein Brandeisen auf den Grill gelegt, bis es heiß ist und dann einfach rauf auf den Sklavenkörper mit dem heißen Eisen. Klar, schöne Vorstellung, aber ...


gerade beim Branding gibt es so Einiges zu beachten. Ein Branding ist ein unwiderrufliches Brandmal. Es wurde früher genutzt, um sein Eigentum zu kennzeichnen. Und genau das ist auch der Grund, weshalb ein Sklave ein Brandmal bekommen soll.


Ein Branding ist eine schwere Körperverletzung, das aber sei nur mal am Rande erwähnt. Der Master, der seinen Sklaven so kennzeichnen will, macht sich kaum Gedanken über das verwendete Material und dem Motiv.


Das Material


Grundsätzlich dürfen keine Legierungen verwendet werden, ebenso wenig dürfen verchromte, versilberte oder vergoldete Brandeisen zum Einsatz kommen. All diese Materialien vergiften den Körper und der Sklave wird damit über kurz oder lang zu kämpfen haben. Sehr gut geeignet ist Eisen. Eisen hat den Vorteil, dass es sich bei großer Hitze nicht verformt und somit ein schönes Brandmal auf dem Sklavenkörper hinterlässt. Eisen braucht allerdings große Hitze von mehr als 800 Grad und muss so lange erhitzt werden, bis es glüht. Je heißer das Brandeisen, um so schneller ist das Brandmal gesetzt und um so weniger Schmerzen erleidet der Sklave.


Das Motiv


Ein Brandmal ist eine Brandwunde 2. oder 3. Grades, je nachdem, wie lange das glühende Brandeisen auf den Sklavenkörper gedrückt wird. Auf jeden Fall werden die zwei äußeren Hautschichten in Mitleidenschaft gezogen. Und genau hier liegt das Problem, weshalb nicht unbedacht irgendein Motiv verwendet werden darf. In den oberen Hautschichten verlaufen die Blutgefäße, ebenso in den Hautschichten darunter. Wird nun ein Motiv gewählt, welches in sich geschlossen ist (z. B. ein Kreis oder ein Quadrat), werden die Hautstellen innerhalb des Branding nicht mehr mit Blut versorgt und können langsam absterben.


Ebenfalls muss bei der Wahl möglicher Buchstaben darauf geachtet werden, dass Buchstaben keinen geschlossenen Innenbereich wie z. B. "A", "O" oder "P" verwendet werden. Stattdessen sind Buchstaben wie "E", "S", "M" oder "W" vorzuziehen, denn sie haben keinen geschlossenen Innenbereich.


Sollen dennoch Kreise, Quadrate oder Buchstaben mit geschlossenem Innenbereich zum Einsatz kommen, ist darauf zu achten, dass es mind. eine Öffnung in den Innenbereich gibt, um die Blutversorgung zu gewährleisten. Dadurch sieht das Brandmal häufig aber nicht schön aus.


Das Eisen richtig erhitzen


Eines dürfte wohl klar sein; das Brandeisen muss stabil sein und darf während des Branding keinesfalls zerbrechen. Deshalb sollte auf ein kleines bzw. schmales Brandeisen verzichtet werden. Ein Brandeisen, welches das Motiv mit ca. 1 cm dicker Zeichnung setzen kann, ist vorzuziehen. Der Stil, auf dem der Griff gesetzt wird, sollte doppelt so dick sein, also mind. 2 cm. Ich persönlich ziehe einen Zentimeter dicker vor. Der Griff kann aus Holz sein und sollte einen guten Griff zum Festhalten gewährleisten. Zur Kennzeichnung, wie rum das Brandeisen benutzt wird, kann im Griff eine Orientierungshilfe in Form eines Nagels oder einer abgeflachten Griffseite eingerichtet werden.


Bevor das Brandeisen erhitzt wird, muss es gründlich gereinigt werden. Insbesondere Rost macht dem Eisen sehr zu schaffen. Ebenso sollte man das Brandeisen mit etwas Öl einreiben, um es vor Rost zu schützen. Das Öl ist aber vor dem Erhitzen sorgfältig zu entfernen.


Man kann das Brandeisen durchaus auf einem Grill erhitzen. Dazu ist jedoch ausschließlich Holzkohle zu verwenden. Holzkohle verrußt nicht und der eventuell entstehende Ruß wird sofort vernichtet. Außerdem ist hochwertige Holzkohle zu verwenden. Die meiste Holzkohle aus dem Supermarkt oder Baumarkt ist für diesen Zweck weniger geeignet, weil sie häufig noch leicht feucht ist und rußt.


Wenn kein Grill zur Verfügung steht, ist ein kleines Lagerfeuer zu entfachen, in das dann das Brandeisen gelegt wird. Allerdings ist so ein offenes Feuer weniger geeignet, weil das verbrannte Holz in der Regel feucht ist und stark rußt.


Wer es ganz ohne Feuer machen will, kann sich auch eine Gasflasche besorgen und das Brandeisen mit Hilfe einer Gasflamme erhitzen.


Wenn das Feuer heiß ist und die Kohle gut durchgeglüht ist, ist es Zeit, das Brandeisen hinein zu legen und darauf zu achten, dass sich die Hitze nicht verringert, sondern lieber erhöht. Temperaturen von 300 Grad und mehr sind zum Erhitzen des Brandeisen sehr vorteilhaft. Grundsätzlich gilt aber: Je kälter die Flamme, um so länger dauert es, das Brandeisen richtig heiß bzw. glühend zu bekommen.


Bis ein Brandeisen so heiß ist, dass damit ein Branding gesetzt werden kann, das nicht wieder verschwindet, muss das Brandeisen mind. 1,5 Stunden erhitzt werden.


Das Branding setzen


Einfach drauf und gut? Wenn das so einfach wäre, würde ich dafür keine neue Überschrift machen.


Wie bereits erwähnt, muss das Brandeisen richtig heiß sein, am Besten rotglühend. Aber rotglühend muss es nicht sein, denn es genügt ggf., dass es nur richtig heiß ist. Ob es heiß genug ist, kann man testen, indem man einen Tropfen Wasser auf das heiße Eisen gibt. Verdampft es mit einem Zischen, ist das Eisen heiß genug, um es auf die Haut des Sklaven zu setzen.


Beim Setzen des Brandmales ist darauf zu achten, dass das Eisen komplett auf die Haut gesetzt wird. Beim Erstkontakt mit dem Eisen wird der Sklave zucken und laut schreien. Das Zucken ist unbedingt zu verhindern, gegen das Schreien kann man nichts Wirkungsvolles tun. Außerdem wird kurz nach dem ersten Hautkontakt ein Zischen zu vernehmen sein.


Wenn das Eisen heiß ist, aber nicht glüht, genügen 5 Sekunden Hautkontakt, um Verbrennungen 2. Grades zu bewirken. Wird das Eisen 10 Sekunden auf die Haut gedrückt, gibt es ein Branding mit einer Hautverbrennung 3. Grades. Dabei muss das Eisen richtig auf die Haut gedrückt werden. Mit einem rotglühenden Eisen halbieren sich die Zeiten, um die selbe Wirkung zu erzielen.


Während das Eisen auf die Haut gedrückt wird, wird Haut und Fleisch verbrannt. Dabei entstehen entsprechende Gerüche. Nachdem das Eisen von der Haut genommen wurde, sollten die entstandenen Wunden zügig verbunden werden, um Desinfektionen zu verhindern. Nach etwa einer Woche sind die Wunden so weit verheilt, dass der Verband nicht mehr benötigt wird.


Der entstandene Schorf wird einige Tage danach von selbst verschwinden und es bleibt eine Narbe in Form des Brandings zurück.


Je nach Grad der Verbrennung ist so ein Brandmal mehrere Jahre bis hin zu mehreren Jahrzehnten gut zu erkennen.


 

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