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Eintrag vom 02.03.2022 um 09:27 Uhr

1 Jahr Inhaftierung mit Bezahlung im Voraus?

Heutemorgen habe ich im Gästebuch einen Beitrag frei geschaltet. Es geht darum, dass der Absender für ein ganzes Jahr, also 365 Tage eingekerkert sein will.


Ich hatte mit ihm einen regen Mailverkehr, in dem ich versucht habe, ihm klar zu machen, warum eine so lange Einkerkerung nicht geht und ich auch auf die dann fälligen 18.200 Euro verzichten werde. Er hatte es nicht verstanden oder nicht verstehen können. Nun, da dieser Mailverkehr schon einige Zeit her ist, habe ich ihn eigentlich schon wieder vergessen.


Warum nur max. 28 Tage im Keller?


Deshalb an dieser Stelle meine Gründe, warum ich eine Einkerkerung für max. 28 Tage anbiete und warum eine längere Einkerkerung unsinnig bzw. unmöglich ist.


Grund 1: die gewünschte Dauer

Es hat sich herausgestellt, dass niemand eine Einkerkerung von mehr als 28 Tagen durchführen kann. Die Meisten können sogar nur 3 Tage Zeit dafür aufbringen.Bis heute hat es niemanden gegeben, der mehr als 7 Tage eingekerkert werden konnte. Also warum dann die Möglichkeit anbieten, sich für ein Jahr einkerkern zu lassen?


Dann ist da noch die Mindesthaftdauer von 5 Tagen, die ich ganz bewusst gewählt habe. Die habe ich gewählt, damit niemand so ohne Weiteres auf die Idee kommt, nur mal schnell seinen Fetisch ausleben zu können.


Grund 2: Umweltverhältnisse

Der aufmerksame Leser der Informationen zur Inhaftierung wird feststellen, dass der Keller kein Fenster besitzt, dass dort keine Heizung installiert ist und dass durchaus bis zu 50 cm Grundwasser bestehen kann.


Das bedeutet: der Keller ist dunkel, kalt und feucht.


Die Temperatur im Keller liegt im Sommer bei etwa 18 Grad und jetzt, in den Wintermonaten gerade mal bei 10 bis 13 Grad. Je kälter es draußen ist, um so kälter ist es im Keller. Heute haben wir eine Außentemperatur von 3 Grad um 9 Uhr morgends. Im Keller sind es jetzt 5 Grad und auf dem Boden steht das Wasser 3 cm hoch.


Konsequenz daraus ...


Solange der Keller nicht entsprechend ausgebaut werden kann, kann keine Inhaftierung über einen längeren Zeitraum von z. B. 365 Tagen erfolgen. Die Chance, sich eine Erkältung oder gar Grippe, Lungenentzündung usw. einzufangen, ist zu hoch. Deshalb biete ich zum Einen eine Einkerkerung erst ab dem 1. Mai und habe den letzten Inhaftierungstag auf den 30. September festgesetzt. Zu allen anderen Tagen ist der Keller zu kalt und zu feucht.


Für Alle, die noch nie irgendwo eingekerkert waren, biete ich zu einem Preis von 75,00 Euro täglich eine Inhaftierung von bis zu 3 Tagen (72 Stunden) an. Da bekommst Du schon mal einen ersten Eindruck von den Verhältnissen im Keller.


Wenn ich es irgendwann mal mit Hilfe meiner Sammelaktion geschafft habe, genug Geld zusammenzutragen, wird der Keller natürlich ausgebaut. Danach sind dann auch Inhaftierungen von mehr als 28 Tagen problemlos möglich.


Dann sind auch ganzjährig Inhaftierungen möglich, weil der Keller dann auch beheizt werden kann.


 

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