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Eintrag vom 26.02.2022 um 09:41 Uhr

Gedanken eines Masters über Sklavenanwärter

Gedanken eines Masters


Ein einziges falsches Wort, eine kleine Zurechtweisung oder nur nicht sofort antworten und schon ist ein Sklavenanwärter beleidigt?


Was mir in diversen Chats immer wieder auffällt ist, dass Sklavenanwärter kein "nein" vertragen. Was Viele auch nicht vertragen ist, dass man als Master in Chats realistisch bleibt.


Gut, das sind Gründe, die zu keiner Versklavung kommen, die ich sogar verstehen kann. Schnell merke ich, ob jemand, der Sklave werden will, in seinen Phantasien versunken ist. Um solche "Sklaven" soll es hier jedoch nicht gehen, sondern vielmehr um die Anwärter, die ihre Versklavung realistisch betrachten, einen Vorstellungstermin vereinbaren und dann nicht erscheinen oder den Kontakt abbrechen.


Ich, der Master


Vom Sternzeichen des Steinbock her bin ich ziemlich ruhig und rede nicht viel. Das ist richtig. Das aber ist auch ein Grund, weshalb ich in Chats immer im Hinterkopf habe, ob das, was Sklave möchte, bei und mit mir real umsetzbar ist. Nun, diesem Sternzeichen nach, dürfte ich eigentlich kein Steinbock sein, sondern eher ein Fisch oder eine Jungfrau. Bin ich aber nicht und somit bin ich kein typischer Steinbock.


Im chinesischen Horoskop bin ich ein "Drache". Und hier muss ich sagen, dass der Drache wiederum voll und ganz auf mich zutrifft.


Der Drache ist ruhig, nachdenklich und durchsetzungsfähig. Was der Drache anpackt, funktioniert fast immer. Sein größtes Problem allerdings ist eine Partnerschaft mit einem anderen Drachen. Eine solche Partnerschaft funktioniert nie lange. Der Drache gilt als besonnen und vorsichtig, er schätzt Risiken gut ab und hält sich von einem Vorhaben fern, wenn ihm das Risiko zu hoch erscheint.


Auf sexuelle Handlungen bezogen bedeutet das, dass ich in einer Session wenig rede, vorsichtig zur Sache gehe und selten einen Sexpartner überfordere. Bevor ich jemanden an seine Grenze oder darüber hinaus bringe, will ich dieses Vorhaben vom Sub mehrmals bestätigt haben.


In Chats oder eMail-Konversationen ist es so, dass ich sachlich bleibe und sachlich auf Fragen antworte. Will mein Chatpartner Details, bin ich damit wiederum sehr sehr sparsam, denn: "Erstens kommt es anders, zweitens, als man denkt".


Mir ist es wichtig, dem Chatpartner nicht das Blaue vom Himmel zu erzählen, ihm irgendwelche Details mitzuteilen, um seine Phantasie zu beflügeln. Für mich ist es wichtig, dem Chatpartner die ungeschönte Wahrheit realistisch darzustellen.


Doch wie eingangs geschrieben, kommen damit die Meisten so nun überhaupt nicht zurecht. Sie wollen ihre Phantasie angeregt bekommen und sich darin verlieren. Aber es sind dann diese Jungs, die mit der brutalen Realität bei einer Vorstellung bei mir zu Hause ein Problem haben und dann von einer Versklavung absehen. Fast immer höre ich dann: "Das habe ich mir anders vorgestellt."


Was einem Sklaven bei mir erwartet, habe ich nun sehr ausführlich auf dieser Website beschrieben. Trotzdem scheint es so, dass die Beschreibungen die Phantasie beflügeln, statt der Realität ins Auge zu sehen. Und diese Beschreibungen sind es vielleicht auch, die den Sklavenanwärter dazu animieren, sich bei mir zu bewerben.


Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt: eine Versklavung kommt nicht zustande.


Du, der Sklave


Wenn Du Dich bei mir bewirbst, sei Dir unbedingt darüber im Klaren, dass alle Infos auf dieser Webseite keiner Phantasie entsprungen sind, sondern die Realität aufzeigen. Kommst Du damit nicht klar, bewirb Dich doch gar nicht erst. Das erspart uns beiden viel Zeit und Mühe; Zeit, die wir beide sinnvoller verbringen können.


Außerdem stelle Dich darauf ein, dass eine Antwort von mir im Chat auch durchaus mal eine halbe Stunde dauern kann, denn ich sitze definitiv nicht den ganzen Tag vor dem Rechner, um mit Dir zu chatten. Hast Du damit ein Problem, sage es und wir lassen gleich von vorn herein jegliche weitere Kommunikation.


Aber dann gibt es da noch die Sklaven, die Geduld haben und ihre Versklavung tatsächlich realistich sehen.


Mit solchen Sklaven unterhält man sich doch gerne. ;-)


Wir checken uns im Chat gegenseitig ab, klären Vorlieben und Tabus und stellen fest, dass es zu 99 % perfekt passen würde. Dabei können schon mal mehrere Tage bis hin zu mehreren Wochen drauf gehen. Tja, und dann sind wir uns einig und vereinbaren einen Vorstellungstermin. Bis etwa 3 Tage vor dem Termin haben wir weiterhin Kontakt, doch dann bricht er seitens des Sklavenanwärters plötzlich ab. Es wird auf Nachrichten im Chat nicht mehr reagiert, Nachrichten bei Whatsapp werden gelesen und unbeantwortet gelassen und im Chatportal bist Du seit 3 Tagen nicht mehr online.


An dieser Stelle weiß ich genau, dass es nicht zum vereinbarten Date kommen wird. Das war bis jetzt immer so und wird auch in Zukunft so sein. Das nehme ich erstmal so hin, aber ich stelle mir doch hin und wieder die Frage, warum sich Sub so verhält.


Was bringt Sub dazu, sich so kurz vor einem gemeinsam vereinbarten Termin so zu verhalten?


Warum nur?


Ich glaube, die Meisten merken so kurz vor einem Vorstellungstermin, dass es ernst wird und bekommen es mit der Angst zu tun. Statt aber zu sagen, dass sie Angst haben, wird der Kontakt abgebrochen. Aber mal ehrlich, muss man vor einem Vorstellungstermin wirklich Angst haben? Mir geht da gerade ein Sklavenanwärter durch den Kopf, den ich vor etwas mehr als 10 Jahren in Berlin kennengelernt habe. Wir vereinbarten einen Termin für ein persönliches Kennenlernen und er tauchte sogar auf. Doch als es darum ging, ihn zu mustern, fing er an, heftig zu zittern. Seine Lippenzitterten und er war kurz vor dem Heulen, als er nackt vor mir stand. Als ichdas bemerkte, versuchte ich ihn zu beruhigen, das aber funktionierte nicht. Nach einer Viertelstunde der Beruhigung und ausgefallener Musterung sagte ich ihm, dass er sich wieder anziehen solle. Im anschließendem Gespräch verriet er mir, dass er schreckliche Angst hat, etwas falsch zu machen oder mit ihm Dinge gemacht würden, die er gar nicht will. Nun, er war
wenigstens ehrlich, wenn auch erst nach geraumer Zeit. Er hatte so viel Angst vor einer möglichen Versklavung, weil er gemerkt hat, dass es richtig ernst werden wird. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass er das Erste und letzte Mal bei mir war?


Ein weiterer Grund könnte aber auch sein, dass die Geilheit verschwunden ist und deshalb der Kontakt beendet wird. Nun, für verschwundene Geilheit habe ich Vollstes Verständnis. Aber deshalb den Kontakt abbrechen? Wer sich nur als Sklave fühlt, wenn er geil ist, sollte sich nach anderen Sexpartnern umsehen, aber nicht nach einer 24/7 Versklavung, mag dieser Gedanke auch noch so verlockend sein.


Eines aber ist wohl der häufigste Grund, zu einem Vorstellungstermin nicht zu erscheinen. Ein Grund, warum man mit einem Vorstellungsgespräch für einen neuen Arbeitsplatz keine Probleme hat, wohl aber bei einer Versklavung. Der Grund ist der schnöde Mammon.


Ja, das liebe Geld. Obwohl alle Sklavenanwärter meinen Standard Sklavenvertrag lesen können und ich sie im Chat darauf hinweise, wollen sie zunächst ganz schnell in die Versklavung. Doch in meinem Standard-Sklavenvertrag steht unter Anderen:


12.4.: Mit seiner Unterschrift unter diesen Vertrag gibt der Sklave all seinen Besitz, finanzieller und materieller Natur an den Master ab.


Entweder wird der Sklavenvertrag nicht bis zum Ende gelesen oder dieser Punkt wird schnell wieder vergessen bzw. ignoriert. Wenn der Sklavenvertrag dann aber ohne Geilheit noch mal gelesen wird, was häufig kurz vor dem Vorstellungstermin der Fall ist, wird realisiert, dass es an ihr Geld in Form von Immobilien oder Sparguthaben gehen wird. Ich habe diesen Punkt aber sehr bewusst in den Vertrag aufgenommen. Zum Einen bekomme ich so recht schnell heraus, ob der Vertrag komplett gelesen wurde und zum Anderen erfahre ich dadurch, ob der, der sich als Sklave bewirbt, aller Konsequenzen bewusst ist.


Letzteres ist fast immer jedoch nicht der Fall.


 

Anzahl Kommentare: 1

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Eintrag von Thorsten am 17.03.2022 um 07:24 Uhr
Grund
Schön, mal die Gedanken eines Masters zu lesen.
Es gibt aber noch einen weiteren Grund dafür, dass es nicht zu einer Versklavung kommt.