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Eintrag vom 16.02.2022 um 12:20 Uhr

Neues eStim-Gerät in Entwicklung

Für Liebhaber der erotischen Elektrostimulation bin ich zur Zeit dabei, mit einem Elektroniker ein neues eStim-Gerät zu entwickeln. Es basiert in der ersten Entwicklungsphase auf das gute alte ET-312 von Erostec, für das es schon einige Monate einen Nachbau, das MK-312, gibt.


Doch das ET-312 und MK-312 hat gewisse Nachteile, die wir beseitigen wollen. Dazu bedarf es einer komplett neuen Entwicklung.


Nachteile des ET-312 und MK-312


Da es sich im Prinzip um die gleichen Geräte handelt, werde ich sie im Folgenden nur noch als "312" bezeichnen.



  1. Alle Regler sind an der Frontseite angebracht

  2. Das Display ist an der Frontseite angebracht

  3. Sämtliche Anschlüsse sind an der Frontseite angebracht

  4. Die integrierte Software ist unflexibel

  5. Der integrierte Akku ist nicht austauschbar

  6. Anwender mit einer Sehschwäche haben manchmal Probleme, das Display zu lesen

  7. Das Gehäuse ist recht groß


Verbesserungen


Wir planen, alle diese Nachteile zu beseitigen und dadurch ein neues, besser zu bedienendes, eStim-Gerät zu entwickeln.


Anschlüsse und Display


Die Anschlüsse werden von der Frontseite auf die Rückseite verlegt. Hier befindet sich dann auch der Anschluss für das Ladegerät.


Die derzeitigen Drehregler auf der Frontseite werden zum einen durch leichtgängige Schiebeschalter ersetzt und zum Anderen mit dem Display auf die Oberseite verlegt. So kann das "312" auch dann sehr gut bedient werden, wenn es auf seinen Standfüßen steht. Bedienelemente auf der Oberseite, Anschlüsse auf der Rückseite und nicht, wie jetzt, alles auf der Frontseite. Hierdurch ergibt sich ein ergonomischeres Design und eine klare Trennung zwischen Anschlüsse und Bedienelemente.


Außerdem habe ich persönlich zwei Anschlussmöglichkeiten schmerzlich vermisst: WLAN und die Möglichkeit, 2 "312" miteinander zu koppeln.


unflexible Software


Die im "312" integrierte Software verrichtet seine Dienste im Prinzip recht gut. Doch will man Einstellungen ändern, muss die laufende eStim-Session unterbrochen werden. Desweiteren kann es recht schnell mal passieren, dass man vergisst, seine geänderten Einstellungen zu speichern, womit sie beim Ausschalten verloren gehen. Wir haben außerdem vor, die Software aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen und diverse Fachbegriffe zu erklären, damit auch Neulinge mit den Einstellungen zurecht kommen.


Und das Beste: die Software kann in jedem Browser wie Chrome, Edge, Firefox oder Safari aufgerufen werden. So können die Einstellungen am PC oder Smartphone geändert und gespeichert werden. Es bedarf dafür lediglich eine WLAN-Anbindung.


Außerdem hat dies den Vorteil, dass auch Anwender mit einer mehr oder weniger starken Sehschwäche sämtliche Einstellungen und die Bedienung ohne Fremdhilfe vornehmen können. Natürlich bleibt die Möglichkeit, sämtliche Einstellungen am Gerät selbst vorzunehmen, erhalten.


Weitere Verbesserungen


Wir werden alles daran setzen, dass sich der Akku in Zukunft austauschen lässt und wegen eines notwendigen Akkuwechsels nicht länger als nötig auf das "312" verzichtet werden muss. Bei dem jetzigen Gerät kann der Akku nicht ausgetauscht werden und muss deshalb eingeschickt werden. Bis das Gerät wieder beim Eigentümer ist, können unter Umständen schon mal 1 bis 2 Wochen ins Land gehen. Da ist es einfacher, den Deckel auf der Unterseite zu öffnen, den Akku zu entnehmen, einen neuen Akku einzusetzen und den Deckel wieder aufzusetzen. Das dauert gerade mal 2 Minuten. Natürlich muss der neue Akkuu dann erst geladen werden.


Dann wird es zukünftig einen Remote-Modus geben, mit dem sich 2 "312" miteinander koppeln lassen. Im Remote-Modus werden dann beide verbundenen Geräte von einem Gerät bedient, natürlich auch über die Browser-Oberfläche.


Auch werden wir alles daran setzen, das neue "312" durch eine Internet- oder VPN-Verbindung aus der Ferne steuern zu lassen. So wäre es dann möglich, dass zwei Sessionteilnehmer in 300 km Entfernung zueinander wohnen und trotzdem miteinander eine Session durchführen können.


Und der Preis?


Nun, wir haben gerade erst begonnen, zu experimentieren und einen ersten Prototypen herzustellen. Dieser ist noch auf dem technischen Stand der späten 80er bis 90er Jahre, also noch mit Kondensatoren, Widerständen usw. Das später fertige Gerät wird in moderner, kleinerer SMB-Technologie gebaut. Dadurch verkleinert sich das Gehäuse um die Hälfte.


Wir rechnen zur Zeit mit einem Verkaufspreis zwischen 450 und 600 Euro. Leider können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine genaueren Angaben machen.


Wenn ich etwas Neues und Interessantes zum eStim-Gerät zu vermelden habe, wirst Du hier in meinem Blog darüber informiert. Also hin und wieder mal reinschauen.


 

Anzahl Kommentare: 3

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Eintrag von Sir Heiko am 17.02.2022 um 08:42 Uhr
aber klar doch
Hi Micha,
aber natürlich werden die Übertragungen verschlüsselt erfolgen. Sowas wie mit dem Cellmate Keuschheitsgürtel kann doch niemand wirklich gebrauchen.
Ich wollte in meinem Blogeintrag nur nicht zu sehr ins Detail gehen.

Gruß
Sir Heiko

Eintrag von Micha am 16.02.2022 um 17:58 Uhr
Hacker
Ich würde dann aber auch bei der Software und der Internetverbindung darauf achten, das es keine Möglichkeiten für Hacker gibt, zugriff auf das Gerät über das Internet zu bekommen, so wie es bei dem elektronischen KG der Fall war.
Die SW sollte dazu wechselnde Sitzungstorken austauschen, die eine eindeutige Verbindungs-ID zu der Sitzung übermitteln.
Somit sollte nur eine angemeldete Verbindung möglich sein.
Das Gerät hat dazu eine eindeutige ID, der Client hat eine eindeutige ID und der Torken handelt die Verbindungs-ID aus und ist die dritte stufe in der Verbindung. Und in 128 Bit Verschlüsselung das ganze.

Eintrag von Stefan am 16.02.2022 um 17:02 Uhr
Verwendung
Freue mich schon auf Dein Einsatz!