Erfahrungsberichte unserer Gäste

Fesselsession

von: Roger aus Berlin

Sir Heiko hat mich gebeten, doch mal einen Bericht über meine letzte Session bei ihm zu verfassen. Meine letzte Session ist schon ziemlich lange her und fand im Jahr 2019 im domicil6 statt. Nur mal so nebenbei: 2020 wäre ich gerne nochmal zu einer Fesselsession zu ihm gekommen.

Und da komme ich auch schon auf die Art meines Erlebnisses bei Sir Heiko; einer ausgiebigen und langen Fesselsession. Obwohl es ziemlich kalt war, kam ich gut ins Schwitzen.

Als ich das Haus betrat, musste ich mir Schuhe und Socken ausziehen, bevor es ins SM-Studio ging. Heikos Kommentar dazu: "Sklaven und Masos haben die SM-Räume nur barfüßig zu betreten." Okay, damit hatte ich gar kein Problem.

Nach einem kurzen Vorgespräch ging es dann zur Sache. Ich wollte eine Langzeitsession für 24 Stunden, denn ich habe gedacht, ich hätte damit kein Problem. Außerdem habe ich schon öfter Sessions mit 8 bis 12 Stunden problemlos durchgehalten. So wollte ich dieses Mal über mich hinauswachsen. Auf Heikos Frage, wie hart es denn werden soll, gab ich zur Antwort, dass es nicht hart genug sein kann. Später sollte ich feststellen, dass ich mich mit dieser Aussage fast übernommen hatte.

Ich sollte mich nackig machen und alle Schmuckstücke ablegen, auch meine Armbanduhr und meine goldene Halskette. Beides würde ich in 24 Stunden wieder bekommen. Als ich nackt vor ihm stand, überkamen mich erste Zweifel. Aber das kleine Teufelchen auf der Schulter sagte zu mir: "Roger, jetzt musst Du da durch."
Sir Heiko lag mir Ledermanschetten an den Hand- und Fußgelenken an. Danach wurde mein Kopf in einer blickdichten Ledermaske gesteckt. Mir fiel sofort auf, dass ich schlechter hören konnte. Blind wie ein Maulwurf war ich nun. Sir Heiko führte mich in einen anderen Raum und stellte mich mit den Worten"Warte hier" ab.

Einige Augenblicke später führte er mich zu einem Gestell aus Metall und buchsierte mich darauf. Jetzt begriff ich, dass ich auf ein Bett gelegt wurde, direkt auf das Lattenrost ohne Matratze. Sir Heiko prüfte noch die Abstände meiner Hände und Füße zu den Ecken des Bettes, bevor er meine Hände in einen Verband einwickelte und ich somit meine Finger nicht mehr bewegen konnte. Obwohl ich dieses Gefühl bereits kannte, eroberte mich eine gewisse Anspannung. Nachdem meine Handgelenke fest an das Bettgestell gefesselt waren, wurden auch meine Füße an dessen Manschetten fest und eng mit dem Bett verbunden. Noch konnte ich mich ausgiebig bewegen, aber das sollte schon bald ein Ende haben. Ich wurde neugierig, wie es nun weiter geht. Schließlich wollte ich es so hart wie irgend möglich und bis jetzt fühle ich mich wie ein Kleinkind im Kindergarten, welches beim Indianerspielen am Materpfahl steht.

Sir Heiko schnürte mit einigen Seilen meinen ganzen Körper fest auf das Lattenrost. Aber ich konnte mich immer noch gut bewegen. Mittlerweile war mein ganzer Oberkörper und die Beine ganz fest am Lattenrost gefesselt. Mir waren nur noch mit den Füßen, den Händen und dem Kopf eine Bewegung möglich. Nun wickelte Sir Heiko meine Füße in ein Tuch. Ich wusste nicht, warum er das tat, aber die Antwort sollte ich sogleich bekommen. Ich hörte ein langes Ratschen, so als ob jemand Klebeband von einer Rolle abzieht. Und genau das war es auch. Sir Heiko wickelte meine Füße sehr fest mit dem Klebeband ein und meine Zehen wurden ihrer Bewegungsfreiheit beraubt. Doch damit nicht genug, denn mit Klebeband wurden meine Füße an das Bettgestell fixiert, bis ich sie nicht mehr bewegen konnte. Auch meine Hände wurden nun mit Klebeband ans Bettgestell geklebt, ebenso meine Oberarme an das Lattenrost. Langsam wurde die Stellung wirklich unbequem umd ich fragte mich, ob ich das 24 Stunden aushalten würde. Ich konnte jetzt nur noch meinen Kopf bewegen, aber auch an den hat Sir Heiko gedacht. Ich erhielt ein U-förmiges Kissen unter den Kopf, welches die Bewegung nach links und rechts schwer machte. Auf meine Stirn wurde nun ein dünnes Tuch gelegt und der Kopf mit ausreichend Klebeband an das Lattenrost fixiert. Jetzt war ich völlig bewegungsunfähig. Zum Abschluss wurde mein Körper mit einer dicken Folie abgedeckt, die ebenfalls fest fixiert wurde. Das Einzige, was sich noch bewegen ließ, war mein Schwanz, der steif wurde. Dann ließ mich Sir Heiko mit den Worten: "Bis Morgen" alleine.

Ich weiß nicht, wie viel Zeit verging, aber ich fühlte, dass meine Lage immer unbequemer wurde. Ich versuchte mich zu bewegen, aber es ging einfach nicht. Ich versuchte irgendwann ganz zaghaft um Hilfe zu rufen, aber das ging wegen des Knebels, den ich trug, auch nicht. Ich fühlte mich hilflos, der Situation völlig ausgeliefert. Irgendwann bin ich aufgewacht, weil mir die Knochen weh taten und ich im Halbschlaf versuchte, mich zu bewegen. Da dämmerte es mir wieder, dass ich ja bis zur totalen Bewegungslosigkeit gefesselt und fixiert wurde. Die Tatsache, das ich nichts sehen und hören konnte, ließ in mir das Gefühl von Panik aufkommen. Ich musste mich jetzt beherrschen und atmete mehrmals ganz tief durch. Immer wieder zuckten meine Muskeln, weil sie sich bewegen wollten, raus aus dieser Fesselung, raus aus dem Bett, weg vom domicil und nie wieder her kommen.

Irgendwann taten mir die Zehen an den Füßen weh, ein Gefühl, dass ich noch nie erlebt hatte. Bis jetzt wurde ich nie so endgültig gefesselt. Ich hatte immer die Möglichkeit, mich irgendwie zu bewegen, und wenn es nur die Füße und Hände waren. Aber dieses Mal ist mir selbst das verwehrt.

Nach einer mir endlos erschienenen Zeit betrat jemand den Raum, in dem ich hilflos gefesselt wurde. Diese Person trug Gummihandschuhe, was ich schnell merkte, weil die Hand meinen Schwanz berührte. Sie streichelte meine Eier und mein Schwanz stand innerhalb weniger Augenblick ob dieser Situation kerzengerade und felsenfest. Die Hand begann, mir ganz langsam die Vorhaut zurück zu ziehen um sie gleich danach wieder über die Eichel gleiten zu lassen. Das wiederholte sie eine ganze Ewigkeit und meine Geilheit wuchs und wuchs und wuchs. Ich wollte mich vor lauter extremer Geilheit in meinen Fesseln bewegen - vergeblich. Dann wurden die Bewegungen schneller. Mir wurde einer runtergeholt bis ich im hohen Bogen abgespritzt habe.

Während ich mich von diesem Wahnsinnsorgasmus erholen konnte, wurden meine Fesseln gelöst. Sir Heiko ließ sich damit viel Zeit, aber mit jeder gelösten Fixierung konnte ich ein Körperteil mehr bewegen. Füße, Zehen, Beine, Hände, Oberarme, Kopf und der Rest des Körpers gewannen immer mehr Bewegungsfreiheit. "So, die 24 Stunden sind rum", sagte Sir Heiko. Und ich war froh, diese für mich heftige Session überstanden zu haben.

Wie ich schon schrieb, wurde ich noch nie so endgültig fixiert. Ich kam mir fast so vor, wie in einem Sigu Fix. Zumindest war das Gefühl sehr vergleichbar.

Sir Heiko half mir, mich aufrecht hinzusetzen und Leben in meine Gliedmaßen einzuhauchen. Erst etwa 20 Minuten später durfte ich das Bett verlassen und mich hinstellen. Seine Fürsorge für mich finde ich auch Heute noch, nicht selbstverständlich. Was ich als sehr angenehm empfand war, dass er auch in der Nacht öfter mal nach mir gesehen hat, was ich überhaupt nicht bemerkte, weil ich mit mir selbst beschäftigt war.

Auch fand ich es als sehr angenehm, dass sich unsere Gespräche auf ein Mindestmaß reduzierten. Das mag nicht jedermanns Sache sein, aber meine war es.

Sir Heiko hat sich an alle Absprachen gehalten, nichts hinzu gefügt und nichts weg gelassen. Ich habe Sir Heiko als einen sympathischen Mann kennengelernt, vor dem man eigentlich keine Angst haben muss. Wer eine Langzeitsession in Form einer Fesselung möchte, braucht sich nichts zum Lesen mitzubringen, denn zum Lesen kommt man sowieso nicht.

Wenn man keine Uhr hat, nichts sieht und nur erschwert etwas hört, scheint die Zeit endlos zu sein. Mir kamen die 24 Stunden vor, als wäre ich 3 Tage im domicil6 gewesen. Und daran ist garantiert nicht Langeweile schuld, denn die hatte ich, wenn überhaupt, nur kurz. Der Körper beschäftigt Einen schon ganz von selbst.

Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube, ich habe für die 24 Stunden gerade mal 200 Euro bezahlt, definitiv nicht zu viel, wenn man bedenkt, was man in dieser Zeit so alles über sich selbst herausfinden kann.